Samstag, 12. Januar 2019
Wintertraum in meiner Heimat - welch Glitzern, welch Funkeln
Wintertraum in meiner Heimat – welch Glitzern, welch Funkeln
Schneezauber getragen von den Zweigen
Sie leuchtet und glitzert, diese weiße Pracht
In Ehrfurcht will ich mich verneigen
Zu danken, wie schön der Winter die Welt gemacht
Überall, als ob glitzernde Statuen aus Schnee
Bizarre Formen, in unnachahmlicher Herrlichkeit
Wohltat und Stille, wo ich geh und steh
Welch Krönung, welch Reichtum, diese eisige Winterzeit
Wohin mein Auge auch schaut
Überall dieses Funkeln jeglicher Formenpracht
Winterzeit, welch wundervolles Schweigen. So vertraut
Diese Stille, wenn Eiszapfen leuchten, kristallin die Nacht
Der Schnee, er kuschelt sich auf Strauch und Baum
An den Dachrinnen hängen die Eiszapfen, als ob aus Kristall
Winter in meiner Heimat, welch wundervoller Märchentraum
Bis der Frühling naht, alles bringt zu Fall
Jetzt, jetzt genieße ich Schneeglöckchenzeit
Diesen Zauber voller Leben und Blütenpracht
Winter in meinem Hatzfeld, welch zauberhafte Märchenzeit
So zart diese Blümlein. Ob sie wohl frieren bei Nacht
Dort im Schatten, am alten Gartenzaun
Blühen sie, meine Schneeglöckchen – so zart, so schön
Winter in meiner Heimat - welch unvergessener Schneeflockentraum
Bis heute meine Gedanken gerne vor diesen Erinnerungen stehn´
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
16.02.2013
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