Mittwoch, 23. Januar 2019

Wunder der Natur, Hungertote, Kriegsverbrecher...











 








Wunder der Natur, Hungertote, Kriegsverbrecher… 


Nebelschleier, welch Spitzengardinen im Morgenwind
Welch Wunder, von der Natur uns geschenkt
Als ob sie gehäkelte Muster des Augenblicks sind
Wenn die Natur, so wortlos, ihre Mächte lenkt

An jedem Blatt zittert ein schweigender Tropfen
So sanft und zart sein kristallines Licht
Wenn Regentropfen ans Fenster klopfen
Dreht die Welt sich weiter, in stiller Zuversicht

Wunder der Natur, wir müssen sie sehen
Wir dürfen diese Allmacht, diese Schönheit nicht ignorieren
Wir müssen endlich mit offenen Augen, Herz, Verstand durch die Zeit gehen
Wem „helfen“ Hungersnot, Millionen unschuldige Tote, sinnloses Bombardieren

Menschheit, ihr Kriegsverbrecher, wacht endlich auf! Schaut hin!
Wo der Kern unserer edlen Werte, mit Weg und Ziel
Wo er zu finden, unseres Lebens wahrer Sinn
Sieht keiner mehr, dass diese Kriege, dieses Morden, diese Hungertote kein Spiel


Menschheit, ihr Mächtigen dieser Erde, wacht auf
Schaut auf die Wunder der Natur. Es gibt kein Davonlaufen
Schützt Leben, Firmament, Flora, Fauna, lasst dem Leben seinen Lauf
Damit unsere Erde nicht bald ein nie mehr zu kittender Scherbenhaufen…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
           12.11.2017




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