Dienstag, 9. April 2019

Achtet, ehret ihn, diesen Reichtum "Natur"
















Achtet, ehret ihn, diesen Reichtum „Natur“                          





Eine Meise wiegt sich so sanft hin und her

Auf dem Zweig, den sie eben ausgewählt

Winzig klein dieser Vogel, endlos das Wolkenmeer

Auch seine Tage schonungslos gezählt



Wir wandern fast blind durch die Zeit

Ohne zu sehen, was wir versäumen

Überall stete Zeichen der Vergänglichkeit

So schön wie Rosengirlanden, wenn wir träumen



Schaut endlich hin, zur atmenden Natur

Täglich schenkt sie uns ihre Farbensammlung

Was sind wir so unbedeutende Wesen nur

In diesem großen Meer von ewiger Umwandlung



Schaut hin, wie schön unsere Welt

Unsere Erde trägt uns, nicht nur seit dem Altertum

Sternenmeer grüßt uns vom Himmelszelt

Schaut zur Natur, achtet, ehret ihn, diesen unbezahlbaren Reichtum



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

        07.04.2019


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