Achtet, ehret ihn, diesen Reichtum „Natur“
Eine Meise wiegt sich so sanft hin und her
Auf dem Zweig, den sie eben ausgewählt
Winzig klein dieser Vogel, endlos das Wolkenmeer
Auch seine Tage schonungslos gezählt
Wir wandern fast blind durch die Zeit
Ohne zu sehen, was wir versäumen
Überall stete Zeichen der Vergänglichkeit
So schön wie Rosengirlanden, wenn wir träumen
Schaut endlich hin, zur atmenden Natur
Täglich schenkt sie uns ihre Farbensammlung
Was sind wir so unbedeutende Wesen nur
In diesem großen Meer von ewiger Umwandlung
Schaut hin, wie schön unsere Welt
Unsere Erde trägt uns, nicht nur seit dem Altertum
Sternenmeer grüßt uns vom Himmelszelt
Schaut zur Natur, achtet, ehret ihn, diesen
unbezahlbaren Reichtum
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
07.04.2019
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