Der Bettler am Straßenrand…
Keiner fragt nach seinen Schicksalen, aber man verurteilt ihn
Jeden Tag sitzt er dort – tagein, tagaus
Schweigend, dort am Straßenrand
Er kennt weder Wärme noch Glück, kein Zuhaus´
Niemand reicht dem Bettler seine Hand
Niemand weiß, wie es war, sein Leben
Niemand kennt die Wege durch seine Zeit
Und wenn mal einer ihm ein Geldstück gegeben
Fragt er nicht mal, nach des Bettlers
Befindlichkeit
Die Menschen hasten vorbei, an diesem Menschenleben
Keiner spricht mit ihm, nicht mal ein Wort
Manchmal wünsche ich mir, ein "Hunde - Leben"
Möge auch Bettlern zuteil sein, an manchem Ort
Vielen Hunden geht es besser als Bettler
am Straßenrand
Sie haben ein Zuhause, Wärme, Liebe, Wasser
und Brot
Keiner der Vorübergehenden reicht dem Bettler
mal seine Hand
Menschheit, siehst du nicht, wie sehr dein
Charakter in Not
Niemand fragt, warum sein Leben so voller
Leid
Keiner will mit ihm reden, aber ihn verurteilen
Ohne zu wissen, welch Schicksale des Bettlers
Lebenszeit
Menschheit wach auf! Es ist Zeit, bei den
Hilflosen zu verweilen…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
14.04.2019
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