Ins Buch der Erinnerung geklebt oder vom Wind verweht
Der Morgen schiebt die Nacht beiseite
Am Horizont steigt ein neues Licht
Mond und Sterne verschwinden in der Weite
Das aufzuhalten, das geht nicht
Dies Rad, es dreht sich Tag und Nacht
Stunden kommen und gehen, mit den Jahreszeiten
Wenn der Tag seine Pflichten vollbracht
Wieder Finsternis über Leben, Erde, Gezeiten
Unsere Jahre, sie kommen und gehen
Im Rhythmus des Lebens, im Takt der Ewigkeit
Mal Zeit sinnvoll gelebt, mal Augenblicke
vergebens
Und alles im Bann der Vergänglichkeit
Daher lebe sie sinnvoll, deine Zeit
Atme, lebe, liebe, schenke - von früh bis spät
Wir sind nun mal die Blätter der
Vergänglichkeit
Ins Buch der Erinnerung geklebt oder vom Wind
verweht…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
19.04.2019

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