Mittwoch, 24. April 2019

Gedanken, vom Heimweh getrieben...


















Gedanken, vom Heimweh getrieben…                      





Ich schließe meine Augen

Meine Gedanken vom Heimweh getrieben

Erinnerung um Erinnerung sie aufsaugen

Von all den vielen, jede einzelne mir geblieben



Es war so schön daheim, zur Frühlingszeit

Im Garten begrüßte mich allmorgendlich ein Blumenmeer

Heimat, welch Wohltat für die Seele, welch Geborgenheit

Diese Zeit, diese Jahre, sie kommen nie mehr



Im Schoße der Natur sie gelebt, meine Kindheit

Es waren Jahrzehnte voller Duft und Farbenpracht

Heimat, so kurz unserer reichen Jahre schöne Zeit

So schnell hat die Geschichte Unmenschliches vollbracht



Aus der Heimat, irgendwann, fortzugehen

Wegen Freiheit leben, ohne Schikanen der Diktatur

Um irgendwo auf dieser kalten Welt zu stehen

Wo von Heimatgeborgenheit, diesen edlen Werten, keine Spur



Heimat, so grausam kann Schicksal sein

Weil ich Heimat opfern musste, um Freiheit zu leben



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

            22.04.2019  

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