Sonntag, 22. September 2019

Die Macht der Vergänglichkeit, an jedem Morgen

















 Foto:©Elisabeth Anton



Die Macht der Vergänglichkeit, an jedem Morgen     





Als ob sie ihre schweigende Dunkelheit

Lüftet, die sich verabschiedende Nacht

Hellblaue Wolken in Strähnen, mit der Zeit

Bis irgendwann die Sonne wieder lacht



Strähne um Strähne schwebt es dahin

Bis alles und überall in Licht gekleidet

Nur Veränderungen machen Sinn

Damit Vergänglichkeit nicht leidet



Immer mehr weggeschoben, die Nacht

Hellblau und silberfarben, die Wolkensträhne

Die sich verflechten am Firmament, leis und sacht

Himmelsschönheit, wie gerne ich dich erwähne



Es ist so wunderschön, wenn sie malt

Die Natur, mit ihrem Pinsel ewiger Farbenpracht

Kostenlos uns geschenkt dieser Anblick, ohne bezahlt

Wenn die Natur uns mit so viel Schönheit bedacht



Mensch, du musst nur mal sehen wollen

Wie schön das Farbenspiel hoch oben im Wolkenmeer

Will der Tag kommen, muss die Nacht davonrollen

Der Farbentopf dieses Naturschauspiels, er wird nie leer

  

Wenn der Tag aufstehen will, muss die Nacht gehen

Ein ständiges Spiel zwischen Schatten und Licht

Welch Seelenbalsam, vor diesem Augenblick zu stehen

Wenn die Macht des Tages die Finsternis der Nacht zerbricht



Blautöne umarmen das Wolkenmeer

Verflochten, also ob im ewig schwingenden Tanz

Ein neuer Tag verspricht Hoffnung. Mehr und mehr

Hebt sie sich am Horizont - die Sonne, mit ihrem goldenen Strahlenkranz



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

             14.09.2019

  






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