Foto:©Elisabeth Anton
Die Macht der Vergänglichkeit,
an jedem Morgen
Als ob sie ihre schweigende Dunkelheit
Lüftet, die sich verabschiedende Nacht
Hellblaue Wolken in Strähnen, mit der Zeit
Bis irgendwann die Sonne wieder lacht
Strähne um Strähne schwebt es dahin
Bis alles und überall in Licht gekleidet
Nur Veränderungen machen Sinn
Damit Vergänglichkeit nicht leidet
Immer mehr weggeschoben, die Nacht
Hellblau und silberfarben, die Wolkensträhne
Die sich verflechten am Firmament, leis und sacht
Himmelsschönheit, wie gerne ich dich erwähne
Es ist so wunderschön, wenn sie malt
Die Natur, mit ihrem Pinsel ewiger Farbenpracht
Kostenlos uns geschenkt dieser Anblick, ohne bezahlt
Wenn die Natur uns mit so viel Schönheit bedacht
Mensch, du musst nur mal sehen wollen
Wie schön das Farbenspiel hoch oben im Wolkenmeer
Will der Tag kommen, muss die Nacht davonrollen
Der Farbentopf dieses Naturschauspiels, er wird nie leer
Wenn der Tag aufstehen will, muss die Nacht gehen
Ein ständiges Spiel zwischen Schatten und Licht
Welch Seelenbalsam, vor diesem Augenblick zu stehen
Wenn die Macht des Tages die Finsternis der Nacht zerbricht
Blautöne umarmen das Wolkenmeer
Verflochten, also ob im ewig schwingenden Tanz
Ein neuer Tag verspricht Hoffnung. Mehr und mehr
Hebt sie sich am Horizont - die Sonne, mit ihrem goldenen Strahlenkranz
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
14.09.2019
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