Foto:©Elisabeth Anton
Zeit,
bleib stehen
Wenn der Schmerz dir untragbar scheint
Denke nie, es geht nicht weiter, am nächsten Morgen
Deine Seele hat so viele Tränen geweint
Geplagt von Kummer, Leid und schmerzhaften Sorgen
Und irgendwann, du glaubst es kaum
Wenn es dir scheint, Hoffnung und Kraft sind am
Ende
Dringt auf einmal ein Lichtstrahl in den Raum
Und irgendwoher, reicht man dir die Hände
Nach jedem Donnergroll scheint irgendwann die Sonne
wieder
Nach jeder Traurigkeit stellt sich irgendwann auch
die Freude ein
Wenn sie auch verwelkt seine Blüten, im nächsten
Jahr duftet der Flieder
Nach eisigem Winter kehrt der Frühling mit
grünendem Erwachen ein
Ein Rad, so ruhelos und stetig fortwährend in seiner
Spur
Ist unser Leben – ob Frühling, Sommer, Herbst oder
Winterzeit
Mal grün gedeihend, mal verwelkt der Felder weite
Flur
Ein Wandern durch Glück, Hoffnung, Leid, Lachen –
unsere Lebenszeit
Ich habe erfahren was Glück, Schmerz, Liebe, Freud
und Leid
Blieb auf dem Wellengang des Lebens nicht verschont
Bin sehr dankbar für die Farbenpracht jeder meiner
Jahreszeit
Zeit, bleib stehen - wenn im größten Schmerz das
Glück mal bei mir wohnt
©Elisabeth Anton, Speyer /
Hatzfeld
31.12.2005
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