Mittwoch, 12. Februar 2020

Weil, nicht mehr zu schätzen gewusst



 


















 Foto:©Elisabeth Anton



Weil, nicht mehr zu schätzen gewusst       





Die Hütte am Waldesrand

Sie ist seit Jahren leer, einsam, allein



Verstummt der Kinder Lieder

Weil ausgezogen in die weite Welt



An der alten Linde

Zwei farblose Holzkreuze



Ohne Blumen, ohne Farben

Ohne Namen, ohne Tränen



Mutter und Vater ruhen hier

Seit die Kinder in die weite Welt



Weil, nicht mehr zu schätzen gewusst

Das Rauschen des Waldes



Die Stille, Duft der Natur

Unter dem Segen von Mond und Sternenzelt



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

              08.01.2020


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