Foto:©Elisabeth Anton
Wege des Schicksals
In der Blüte ihrer Jugendzeit
Begegnete sich ihrer Wege Richtung´
Es war neuer Lebensabschnitt, Schulzeit
Die Jahrzehnte schrieben Erinnerung
Sie sahen sich zum ersten Mal, es war Herbstzeit
Unbekannt und fremd der erste Anblick
Jahre vergingen, jeder lebte seine Zeit
Jeder seine Wege, sein Leid, sein Glück
Sie wusste gleich, was er bedeutet, für sie
Aber nicht, ob sie für ihn von Bedeutung
Er blieb auf Distanz, mit jeder Melodie
Sie sah, wie schnell alles zur Erinnerung
Jahrzehnte flossen durchs Tor der Ewigkeit
Jeder lebte sein Glück, musste seine Sorgen tragen
Mal Freude, Zufriedensein, mal Schmerz, mal Leid
Immer wieder stellte sie sich die gleichen Fragen
Wie es ihm wohl geht, zur jetzigen Zeit
Ob er, jemals, an sie gedacht
Mag er Schweigen, Umarmung, Nähe, Geborgenheit
Was er wohl, nach so vielen Jahren, macht
Schicksal bestimmen, das kann man nicht
Plötzlich ein Zeichen, es ist wieder Herbstzeit
Jahrzehnte vergangen, ihre Liebe nicht
Doch er, er braucht sie nicht, nicht ihre Zweisamkeit
Wege einer Liebe für die Ewigkeit, vergebens….
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
10.06.2021
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen