Foto:©Elisabeth Anton
„Für Hatzfeld kein Zurück!“
Heimat, du bist geblieben
Tief in mir, treu mein Heimweh, bis heut
Was du einst gewesen, bis man uns vertrieben
Weil Freiheit ersehnt, von vielen fleißigen Leut´
Heimat, du bist der edelste Blütenkranz
Wo Sprache, Elternhaus, Sitten mich umarmt
Ob Mundart, ob Bräuche, Gesang oder Tanz
Erinnerung lebt in mir, meines Heimwehs sich erbarmt
Heimat, der goldene Oktober umarmt jetzt deine Gassen
Deine Menschen gegangen, nur wenige noch dort
Mein Heimweh, es wird unsere Erinnerungen leben lassen
In Gedanken streife ich sie oft, die Jahrzehnte in meinem Heimatort
Diese meine zweigeteilte Welt
Einmal Diktatur, diese unerträgliche Zeit
Und dann, meine Heimat, mein Hatzfeld
Diese Jahre voller heimatlicher Schätze und Geborgenheit
Ob Pferdewagen beladen zur Erntezeit
Ob Lieschen, Traubenlese, Korn zur Mühle fahren, Brauchtum
Die Sprache meiner Jahre, sie beschrieb Heimatgeborgenheit
All die Schätze meiner Heimat, dieser einzigartige Reichtum
Hatzfeld im Banat, meine Wiege, mein Zuhause
Dort lebte ich einst Muttersprache, Jahreszeitenzauber, Heimatglück
Es scheint, die Geschichte macht ihre größte Pause
Beendete meiner Heimat letztes Kapitel: „Für Hatzfeld kein Zurück!“
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
11.10.2016
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