Foto:©Elisabeth Anton
Vergänglichkeit, welch leises Gleiten
Baumkronen schicken ihre Farbenpracht auf die Reise
Blatt um Blatt so sanft die Erde berührt
Natur, wie bist du so schön, so weise
Du schaffst es, dass man jede Jahreszeit spürt
Du trägst uns, mit all deinen Gaben, deinen Farben
So still und leise durch die atmende Zeit
Wir überleben Freude, Glück, Wunden, Narben
Und merken so selten, wie sie eilt, die Vergänglichkeit
Einmal geboren, uns geschenkt das Leben
Eilen die Jahre in unsagbar stetem Schritt
Kaum uns ein neuer Frühling, schon wieder Winter gegeben
Alles gleitet, so unauffällig, in diesem ewigen Rad mit
Ein stetes Wandeln im Taktfluss der Zeit
Ein leises Gleiten über Wege voller Sonne und Tränen
Unbarmherzig nimmt sie alles mit, die Vergänglichkeit
Kaum Morgentau, schon kannst du „Lebensabend“ erwähnen…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
29.09.2016
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