Freitag, 5. November 2021

Vergänglichkeit, welch leises Gleiten

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Vergänglichkeit, welch leises Gleiten                                                 

 

Baumkronen schicken ihre Farbenpracht auf die Reise

Blatt um Blatt so sanft die Erde berührt

Natur, wie bist du so schön, so weise

Du schaffst es, dass man jede Jahreszeit spürt

 

Du trägst uns, mit all deinen Gaben, deinen Farben

So still und leise durch die atmende Zeit

Wir überleben Freude, Glück, Wunden, Narben

Und merken so selten, wie sie eilt, die Vergänglichkeit

 

Einmal geboren, uns geschenkt das Leben

Eilen die Jahre in unsagbar stetem Schritt

Kaum uns ein neuer Frühling, schon wieder Winter gegeben

Alles gleitet, so unauffällig, in diesem ewigen Rad mit

 

Ein stetes Wandeln im Taktfluss der Zeit

Ein leises Gleiten über Wege voller Sonne und Tränen

Unbarmherzig nimmt sie alles mit, die Vergänglichkeit

Kaum Morgentau, schon kannst du „Lebensabend“ erwähnen…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    29.09.2016

 

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