Foto:©Elisabeth Anton
So schön, vor der Zeit zu stehen
Nebelschleier klammern sich an Häuserfassaden fest
Den Wald, fast zum Ersticken sie gebracht
Im Baum, dort oben, friert ein Vogelnest
Mit Wunder und Leid unsere Erde bedacht
Herbstmorgen, er schleicht durch die Zeit
Die Uhr tickt im Rhythmus leise mit
Zu sehen, zu spüren, die Macht der Vergänglichkeit
Sie nimmt alles mit, Jahr um Jahr, Schritt um Schritt
Und dennoch, überall Schönheit zu sehen
Schönheit von Jahreszeit, Leben und Augenblick
Es ist so spürbar wohltuend, vor der Zeit zu stehen
Auch wenn es schmerzt, dass es für nichts ein Zurück
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
29.10.2021
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