Foto:©Elisabeth Anton
Der Tod, er kam zur blühenden Jugendzeit
im Kugelhagel, an den Stacheldrahtgrenzen der Diktatur, wegen Freiheitstraum
Heimat, so weit sind sie, deine Fluren
So reich deine Menschen, einst
Als ihr Dasein im Schoße von Himmel und Natur
Die Reichtümer des Lebens gelebt, geachtet
Heimat, so grausam die Zeit, wo Bleikugel, in nur einem Augenblick
Blühende Jugend erschossen, weil, sie Freiheit leben wollten
So viele ließen ihr Leben, an den Stacheldrahtgrenzen dieser Sadisten-Diktatur
So viele wurden erschossen, in der Blüte ihres Lebens
Weil sie Freiheit geliebt, sie leben wollten
Diese Stacheldrahtgrenzen nicht mehr ertragen
Und heute, nach vielen Jahren
Bewegen sich „diese Mörder“
Unbestraft durch die Zeit, genießen Sonnenwärme
Während Tausende ihr Leben verloren, an den Grenzen Rumäniens
Weil sie dem Schießbefehl des Diktators
Nicht entkommen konnten, weil sie kein Glück, zu entkommen
An diesen Grenzen, von gedrillten Soldaten erschossen
Oder in den Gefängniszellen zu Tode gefoltert
Die Natur, das weite Himmelszelt, sie übersehen nichts
Sie werden uns bestrafen, weil wir nicht mehr teilen wollen
Weil wir nicht mehr Güte, Liebe, Freiheit, Wahrheit, Gerechtigkeit schenken
Unsere Gebete, unsere Ehrfurcht nicht mehr zum Himmel richten
Wenn wir nicht zu unseren edlen Werten zurückkehren
Werden Himmel und Erde, unser Herrgott, uns bestrafen, irgendwann, für alles
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
10.07.2016

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