Montag, 12. Juni 2023

Der Tod, er kam zur blühenden Jugendzeit


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Der Tod, er kam zur blühenden Jugendzeit                                            

im Kugelhagel, an den Stacheldrahtgrenzen der Diktatur, wegen Freiheitstraum

 

Heimat, so weit sind sie, deine Fluren

So reich deine Menschen, einst

 

Als ihr Dasein im Schoße von Himmel und Natur

Die Reichtümer des Lebens gelebt, geachtet

 

Heimat, so grausam die Zeit, wo Bleikugel, in nur einem Augenblick

Blühende Jugend erschossen, weil, sie Freiheit leben wollten

 

So viele ließen ihr Leben, an den Stacheldrahtgrenzen dieser Sadisten-Diktatur

So viele wurden erschossen, in der Blüte ihres Lebens

 

Weil sie Freiheit geliebt, sie leben wollten

Diese Stacheldrahtgrenzen nicht mehr ertragen

 

Und heute, nach vielen Jahren

Bewegen sich „diese Mörder“

 

Unbestraft durch die Zeit, genießen Sonnenwärme

Während Tausende ihr Leben verloren, an den Grenzen Rumäniens

 

Weil sie dem Schießbefehl des Diktators

Nicht entkommen konnten, weil sie kein Glück, zu entkommen

 

An diesen Grenzen, von gedrillten Soldaten erschossen

Oder in den Gefängniszellen zu Tode gefoltert

 

Die Natur, das weite Himmelszelt, sie übersehen nichts

Sie werden uns bestrafen, weil wir nicht mehr teilen wollen

 

Weil wir nicht mehr Güte, Liebe, Freiheit, Wahrheit, Gerechtigkeit schenken

Unsere Gebete, unsere Ehrfurcht nicht mehr zum Himmel richten

 

Wenn wir nicht zu unseren edlen Werten zurückkehren

Werden Himmel und Erde, unser Herrgott, uns bestrafen, irgendwann, für alles

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    10.07.2016

 

 

 

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