Foto:©Elisabeth Anton
Leben, Schicksal und Tod, sie kennen kein Erbarmen
Für Dich, H.
Sitz ich abends am Fenster, schau zum Mond
Meine Tränen finden den Weg allein
Seit die Zeit uns mit deinem Tod „belohnt“
Kann nichts mehr, nichts mehr wie früher sein
Ich frage den Mond, jeden Stern
Wo du bist, wie es dir geht
Es gibt keine Antwort, jede Hoffnung fern
Keine Antwort, wenn meine Hoffnung am Fenster steht
Der Mond schüttelt sein Haupt, sein Leuchten verblasst
Die Sterne lassen sich von den Wolken umarmen
Es hilft nicht, dass ich den Tod gehasst
Leben, Schicksal und Tod, sie kennen kein Erbarmen
Ich schick dir mein Sehnen, hoch zu dir
Meine Tränen, die siehst du nicht
Seit du nicht mehr hier, bei mir
Alles erloschen, jede Freude, jedes Hoffnungslicht
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
22.04.2026
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