Montag, 3. August 2026

Heimat, wie schön es mal war

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Heimat, wie schön es mal war                                                  

Freiheit bietet alles, nur „Heimat“ nicht

  

Heimat, wie schön es mal war

Damals, „Zuhause“, „Heimat“ zu leben

Edel und reich jeder Tag, jedes Jahr

Auch wenn uns grenzenlose Freiheit nie gegeben

 

Die Menschen lebten das Leben

Voller Dank, Ehrfurcht und Zufriedensein

Man rackerte von früh bis spät, was immer uns gegeben

Wir lebten Heimat, dieses edle Dasein

 

Im Kreislauf der Natur lebten wir

Voller Dank und Ehrfurcht vor Wasser und Brot

Freiheit, Freiheit, die gibt es hier

Und überall sie zu sehen, Armut, Hunger, Kriege, Töten, bittere Not

 

Daheim, zuhause, in dieser damaligen Diktatur

Hat man „Heimat“ und „Zeit“ gelebt, an jedem Tag

Im ewigen Kreislauf der Natur

War man fleißig, sparsam, dankbar, ehrfurchtsvoll an jedem neuen Tag

 

Man freute sich auf die Gaben der Jahreszeiten

Überall Blumenduft und Blütenmeer zu sehen

Was haben sie sich verändert, die Zeiten

Es ist schwer, Hoffnung zu leben, mit ihr „Zukunft“ zu sehen

 

Heimatjahrzehnte, meines Lebens wertvollste Zeit

Man lebte Ehrfurcht vor Leben, Erde, Natur und Himmelszelt

Heimatjahre, sie waren Fleiß, Dank, Ehrfurcht, Zufriedenheit

Sie waren paradiesisch, die Jahrzehnte in meinem Hatzfeld

 

Man hat Muttersprache und Brauchtum geschätzt

Man war Selbstversorger, dankte der Natur für all ihre Gaben

„Freiheit leben“ war mein Traum. Damals, nicht richtig eingeschätzt

Das weiß ich heute. In der Freiheit kannst du alles, nur keine „Heimat“ haben

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  11.07.2026

 

 

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