Freitag, 7. August 2026

Mein Elternhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Mein Elternhaus                                                                

  

Mein Elternhaus, wie steht es so verlassen da

Keine Nachbarn mehr, keine Freunde, alles dahin

Die Holzfenster haben die Zeit überlebt, welch Witterung auch nah

Meine Heimat gibt es nicht mehr, alles dahin

 

Mein Elternhaus, welch Märchenbuch mit edlen Seiten

Kindheit wie im Bilderbuch, dankbar, glücklich und froh

Jugend voller Schönheit, der Heimatfelder Weiten

Erinnern an die goldenen Weizenähren, an selbst gebastelte Laternen aus Stroh

 

Mein Elternhaus, da, wo ich einst daheim, zuhause war

Werte gelebt, mit gespürter Geborgenheit

Mein Elternhaus, welch Paradies für meine Seele, Jahr um Jahr

Mein Elternhaus steht, wie alles, mitten in den Spuren der Vergänglichkeit

 

Eine Zeit, die ich nie vergessen werde

Jahrzehnte eilen, alles mal zu Ende, alles auf „Aus!“

Ich spüre sie bis heute, stehe ehrfurchtsvoll auf meiner Heimaterde

Voller Dank und Ehrfurcht denke ich, heute noch, an mein Elternhaus

 

Mein Elternhaus, ein Buch meiner wertvollen Erinnerungen

Jedes Zimmer mir vertraut, „der Sparherd“ in der Küche, der duftende Garten

Mein Elternhaus, ein Gabenparadies, das wertvollste Buch meiner Erinnerungen

Mein Elternhaus, so viele Erinnerungen, an jedem Tag, auf mein Träumen warten

 

Ich träume mich nach Hause, nach Hatzfeld

Umarme all diese gelebten wertvollen Stunden

Meine Heimat war, ist und bleibt mein Hatzfeld

Auch wenn jede Erinnerung ein Spiegelbild blühender Heimwehwunden

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 13.05.2026

 

 

 

 

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