Donnerstag, 28. Juni 2018

Wo sind unsere edlen Werte...?








 










Wo sind unsere edlen Werte…?                       

Häuserblocks, Wolkenkratzer wachsen weiter
Nur unser Hirn, es scheint zu stagnieren

Alles wird moderner, teurer
Nur unsere Herzen, schon lange verkümmert

Wir fliegen durchs Weltall, zum Mond
Nur, die hungernden Kinder der Welt sehen wir nicht

Wir sind auf Fortschritt und Wohlstand bedacht
Nur sehen wir sie nicht mehr, die edlen Werte

Wir sind zu Abartigstem fähig, über weltweite Computerwelt
Nur unsere Nachbarn sterben, ohne sie zu kennen

Manch Heuchler, den Literaturnobelpreis einer Lügnerin zugesprochen
Ohne, der Wahrheit der Tatsachen eine Chance zu geben

Wir sind einer erbarmungslosen Skrupellosigkeit verfallen
Einer Habgier, die jeden edlen Wert des Seins verblassen lässt

Wir wissen, warum unsere Ahnen Werte gelebt, weitergegeben
Nur wir, wir ignorieren deren tiefen Kern

Weil Lügen, so scheint es, ein Wert, nicht nur der Heuchler, geworden
Wir ignorieren Wahrheit, weil Lügen heutzutage keine Schande mehr

Sondern ein Weg, Macht, Titel und Preise zu ergattern
Die in keinem Bezug zur Wahrheit der Wirklichkeit stehen

Im Rhythmus des Alltags rennen wir blind durch die Zeit
Ohne den Wert eines Augenblicks zu spüren, mal inne zu halten

Wir knüpfen Freundschaften, weltweit
Nur die eigenen Kinder, die Alten, Familie, die vergessen wir

Wenn sie hungern, hilflos, einsam oder in Seelennot
Weil wir blind und herzlos, hirnverbrannt, gefühlsarm geworden

Im Reichtum von „Frieden“ , „Freiheit“, „Demokratie“
Wenn wir, wie blind, wie ohnmächtig, die edlen Werte des Seins ignorieren…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
    28.06.2018

Hörst du sie nicht, spürst du sie nicht...








Hörst du sie nicht, spürst du sie nicht…        
           
Hörst du sie nicht
Meine Liebe, nach dir rufen

Spürst du sie nicht
Meiner Sehnsucht Traurigkeit

Kannst du es nicht verstehen
Mein endloses Begehren nach dir

Weil Einsamkeit mich erstickt
Dieser ständige Begleiter, seit deinem Tod

Spürst du sie nicht
Meine quälende Sehnsucht

Hörst du sie nicht, meine Liebe, wenn sie schreit
Nach dir, immer nur nach dir…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
    10.01.2016

Vergänglichkeit, unaufhaltsam...

 


















Vergänglichkeit, unaufhaltsam…   
                   
Kaum, die ersten Frühlingsboten
Streut schon der Sommer seine Blütenpracht
Bald zu hören, des Welkens Herbstnoten
Der Winter vor der Tür, mit seiner stillen Nacht

Kaum Knospen ihre Blüten entfalten
Reift sie schon, der Felder Sommerpracht
Unbarmherzig, des Herbstes Stürme walten
Ihr Welken streuen, vor der letzten Winternacht

Erschreckend, wie schnell sie fließt, die Zeit
Im Wechselreichtum der Jahreszeiten nimmt sie unsere Jahre mit
Alles Leben nur schweigend Untertan, dieser unaufhaltsamen Vergänglichkeit
Ob er langsam oder schnell, ob er laut oder leise, dein Schritt…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
     23.01.2018

Wenn Erinnerungen kreisen...









 
Wenn Erinnerungen kreisen…    
                   
Erinnerungen kreisen vor meinen Augen
Welch wertvolle Gemäldegalerie

In meiner Gedankenwelt
Welch Romantrilogie meiner Heimatjahre

Meiner Heimat, ihrer Menschen, Gassen
Der Orte, wo ich ein glückliches Kind

Glückliche Jugend, glückliche Braut
Dankbar, weil Hatzfeld meine Heimat

Sehr glücklich und sehr traurig
Als Aussiedlerin…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
    10.05.2018

Es ist längst Fünf vor Zwölf...


















Es ist längst Fünf vor Zwölf…                                                                                

Wacht auf! Schaut hin! Merkt endlich
Dass es nicht um Zurückweisung an Grenzen geht
Sondern, um gerecht zu verteilen. Jetzt. Unverzüglich
Was allen Menschen dieser Erde zusteht

Europa kann nicht die ganze Welt aufnehmen
Die ganze Welt muss aufwachen, helfen, geben, teilen
Einsehen, dass allen Menschen Brot zusteht, Glück, Benehmen
Wir müssen endlich aufwachen, im Jetzt verweilen

Ihr Mächtigen dieser Erde, wacht auf! IHR müsst alles tun
Damit alle Menschen Brot, Wasser, Frieden, Freiheit, eine Heimat
Welch Sünde, wo Mittelmeers Wellen über den Ertrunkenen ruhn´
Wir müssen aufwachen, umdenken – ob arm, ob reich, ob Land, ob Stadt

Es ist, für uns alle, schon längst Fünf vor Zwölf…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
    24.06.2018

Noch einmal nur...

 














Noch einmal nur…                                                                          

Das Feuer knisterte im Herd
Jahrein, jahraus, immer wieder
Mein Zuhause, mein edelster Wert
Wo blühender Mohn, Nelken, Rosen, Flieder

In diesen Gassen meiner Heimat
Ein seltsamer Zauber mich belohnt
Einst glücklich, in dieser schönen Stadt
Wo heute nur noch Geschichte thront

Noch einmal nur, diese Heimatwelt berühren
Noch einmal nur, vor meinem Elternhaus stehn
Noch einmal, diese Heiligkeit Heimat spüren
Die alten Gassen, noch einmal zum Friedhof gehn

Noch einmal nur, Erinnerungen als Wirklichkeit begegnen
Noch einmal, den Zeiger auf Heimatzeit drehen
Meine Tränen, Traurigkeit und Schmerz regnen
Heimat, mein Hatzfeld, noch einmal nur, dich wiedersehen…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
    24.06.2018

Heimatlos, allein, eine mittellose Fremde - aber in Freiheit...













Heimatlos, allein, eine mittellose Fremde – aber in Freiheit…   
           
Der Tag sich leise vor dem Abend neigt
Die Straßen, fast menschenleer
Die Stunden längstens ihren Reichtum gezeigt
Vom Himmel winkt das Sternenmeer

Keiner sieht, dass an der Ecke dort
Ein Schatten, sich stumm ans Haus gelehnt
Sie hat kein Zuhause mehr, kein Heimatort
Wortlos, ihre Herkunft sie erwähnt

Sie trägt ihr langes, lockiges Haar
Versteckt, festgebunden mit einem Stück Schnur
Von diesem Augenblick sie geträumt, seit vielen Jahr
Heimatlos, allein, eine mittellose Fremde, aber „Freiheit“ ihre Perlenschnur…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
    24.06.2018

Jedem von uns die gleichen Chancen

                  Foto:©Elisabeth Anton       Jedem von uns die gleichen Chancen                                            Die Natur fr...