Dienstag, 2. Oktober 2018

Der Liebe Macht, der Güte Almosen...




















Der Liebe Macht, der Güte Almosen…   
                   

Die Welt scheint aus den Fugen geraten
Die Menschheit, so ahnungslos in ihrer Zuversicht
Unbesorgt Feste feiern, auf dem Grill riecht der Braten
Zu vielen fehlt sie, die Weitsicht

Für die Mächtigen dieser Welt
Zählt es nicht mehr, ein Menschenleben
Sie bekommen alles, was ihr Herz bestellt
Sind fernab von Herzensgüte, Teilen, Geben

Beängstigend, was auf unserem Erdball geschieht
Nicht mehr normal, wie egoistisch die Menschheit
Kaum einer noch die Wunder der Natur sieht
Kaum einer zeigt noch Herz, kaum einer hat Zeit

Edel bleibt, Liebe, Zeit zu schenken, auch dem Hilflosen
Der sein Schicksal nicht eigens gewählt
Wenn wir sie nicht mehr leben, der Liebe Macht, der Güte Almosen
Sind wir unwürdig zu genießen, was im Leben wirklich zählt…

 ©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
         30.07.2017

Lebe den Tag, das Jetzt und Hier...



















Lebe den Tag, das Jetzt und Hier…           
             

Gähnender Morgen beendet seinen Schlaf
Die Sonne quält sich am Horizont
Auf der Wiese grasen Ziege und Schaf
Schweigend zieht er sich zurück, der Mond

Die Erde ruht in ihrer Einzigartigkeit
Unzählbare Wunder sie uns schon geschenkt
Lebe den Augenblick, wie schwer auch die Wirklichkeit
Der Himmel weiß immer, wann er was, wohin lenkt

Im Zauber der Stille, wenn der Morgen graut
Der Tag erwacht, voller Hoffnung und Zuversicht
Schau zum Himmel, weil er dir vertraut
Weil er weiß, aufgeben wirst du nicht

Lebe den Tag, weil er morgen schon Vergangenheit…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
         12.10.2017

Lebe, voller Dank und Ehrfurcht




















Lebe, voller Dank und Ehrfurcht                       
Mensch, dein Leben
Welch Geschenk des Himmels, der Liebe

Wenn du es schaffst
Deine Augenblicke zu leben, spüren

Deine Jahre zu füllen
Mit den edlen Werten des Seins

Deine Welt so zu gestalten
Dass edelste Perlen - ob matt, ob leuchtend

Deine Wege schmücken
Ob Flut, ob Ebbe, ob Tag, ob Nacht

Mensch, dein Leben ist dir gegeben
Um dieses Wunder zu leben

Deine Zeit zu genießen, bereichern
Damit du am Ende weißt

Warum D I R „Leben“ geschenkt…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
      12.05.2017

Montag, 1. Oktober 2018

Nur eine Ameise, auf dem Zifferblatt der Ewigkeit...

















Nur eine Ameise, auf dem Zifferblatt der Ewigkeit…   
       

Stiller Herbstmorgen begrüßt das Licht
Ein einsamer Schornstein, welch Rauchwolken er schickt
Weit über die Dächer. Diesen einfangen, das geht nicht
Egal wie oft man sich danach auch bückt

Wie der Rauch in den Weiten der Zeit verschwindet
So nimmt die Ewigkeit all unsere Stunden mit
Man kann nichts tun, weil ein Naturgesetz bindet
Den Lauf des Seins, Schritt um Schritt

Im leisen Verklingen schweigender Stunden
Trotten wir mit, bewusst oder fern der Wirklichkeit
Wir können Narben pflegen, auch heilen manche Wunden
Auch wenn wir nur eine Ameise, im steten Sein der Vergänglichkeit

Wir sind die Ameisen auf dem Zifferblatt der Ewigkeit
Wir sind die welken Blätter, die der Herbstwind leise treibt
Ob wir Joker oder Bettler für unsere Lebenszeit
Bestimmen wir mit, welch Erinnerung uns am Ende noch bleibt…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
          03.10.2017

Wohin...?

















 
Wohin…?      
                               

Wohin geht die Nacht
Wenn der Tag seine Macht zeigt

Wohin quält sich das Tageslicht
Wenn die Finsternis unumgänglich

Wohin zieht die Stille
Wenn die Unruhe dröhnt

Wohin schwimmen die Wellen
Wenn sie vom Meer verschwinden

Wohin kriecht der Donner
Wenn er sein Grollen gestreut

Wohin zwängt sich das Leid
Wenn die Seele es wahrgenommen

Wohin verstummt das Lachen
Wenn die Traurigkeit es erstickt

Wohin schweben Duft und Blütenpracht
Wenn die Zeit sie dem Welken geopfert

Wohin gleitet das Alter
Wenn der Tod es noch nicht besitzt

Wohin fließt der Atem
Wenn er das Leben verlassen

Wohin taumeln die Gedanken
Wenn sie aus dem Gedächtnis verschwunden

Was denken wohl die Tränen
Wenn sie, über Jahrzehnte, einsam, wortlos fallen müssen…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
         27.10.2017

Hilflos, immer hilflos...

















Hilflos, immer hilflos…  
                        


Gleich einem Kieselstein
Der hilflos, vom Strom gestreichelt
Mitgeschleppt, von seinen stürmischen Fluten
Gleich einem Grashalm am Wegrand
Vom Wind gebeugt, vom Wanderer niedergetreten
Bist du, oh Mensch
Hilflos angekommen
Hilflos wirst du gehen
Immer ungewollt, bestimmt von einer Macht
Dein Weg, deine Spuren, die bleiben
Genau wie beim hilflosen Kieselstein
Ausgeliefert der Zeit, dem Himmel
Ausgeliefert, der Macht der Natur
Ausgeliefert dem Leben
Im stumm fließenden Strom, Richtung Ewigkeit
Ob im Kommen, ob im Gehen…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
        13.05.2017


Lebe sie, deine Zeit...

















Lebe sie, deine Zeit…           
                   

Hol sie raus, aus deinem Rucksack
Die Steine, die schwer wiegen
Ob gesund, krank, Glücksengel oder Wrack
Entfernst du sie nicht, bleiben sie liegen

Nimm sie raus, aus dem Rucksack deines Lebens
Damit sie deine Stunden nicht in Tragik wiegen
Vieles, in all den Jahren, auch mal vergebens
Nur wenn du kämpfst, kannst du auch siegen

Die Menschheit längst an Ehrfurcht und Gefühl verloren
Zu viele rennen Profit, Ruhm hinterher, wollen siegen
Kurz unsere Zeit, jeder nur einmal geboren
Lass die schweren Steine auf deinem Weg nicht liegen…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
       13.10.2017

Jedem von uns die gleichen Chancen

                  Foto:©Elisabeth Anton       Jedem von uns die gleichen Chancen                                            Die Natur fr...