Mittwoch, 1. April 2020

„Tanz mit mir!“ - doch ER, ER kam zu spät


















Foto:©Elisabeth Anton


„Tanz mit mir!“ - doch ER, ER kam zu spät     

 



Sie sagte es so oft zu ihm, so viele Jahr

Dass sie doch nur einen großen Traum

„Tanz mit mir, als Liebespaar

Gleite mit mir durch Zeit und Raum



Tanz mit mir, nur eine Nacht

Schwebe mit mir durch unsere Gefühlswelt

Ob mit Sehnsucht, ob mit Begehren bedacht

Schenke mir alles, was deine Liebe für mich gewählt.“



Diese Worte wiederholte sie, immer und immer wieder

Sie bettelte, dass ER ihr diesen Wunsch erfüllt

So oft blühten sie - die Rosen, der weiße Flieder

ER kam nicht, hat sie nicht in seine Arme gehüllt



Sie wollte weder Geld, Reichtum noch Edelstein

Sie wollte nur tanzen, eine ganze Nacht

ER vertröstete sie, immer wieder: „Bald wird es sein!“

Dass auch Glück endet, daran hat ER nie gedacht



Heute schrieb ER einen Liebesbrief, für ihren Traum

„Morgen, morgen tanzen wir, eine ganze Nacht

Ich tanze nur mit dir, so oft du willst, durch Zeit und Raum

Auch deine Lieblingsrosen dir mitgebracht.“



Das Leben kann bitter grausam sein

Stumm weinend stand ER vor ihrer Tür

Sie wollte nur tanzen. Jetzt, ER blieb allein

Schicksal tanzte für ihn seine grausamste Kür



Nie gedacht, dass seine Rosen Abschiedsrosen werden sein

Er nahm aus seiner Tasche ein kleines Stück Papier

Darauf schrieb er: „Ich werde nie mehr tanzen, immer bei dir sein

Dein Grabeshügel dies in mein Herz gestanzt. Meine Liebe gehört nur dir.“



ER ließ die Rosen, wortlos, weinend, auf ihren Sarg fallen

Seine Kraft zu Ende, endlos seine Tränen

„Dein Wunsch wird immer durch meine Seele hallen

Ich werde immer nur deinen Namen erwähnen



Verzeih mir! Der Tod, er war schneller als ich

Verzeih mir! Ich werde dich immer lieben, nur dich!

Ich werde nie mehr tanzen, nie mehr.“

Doch SIE, SIE hörte seine Worte nicht mehr…



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

               01.02.2020


Zauber der Frühlingszeit













Foto:©Elisabeth Anton
 

Zauber der Frühlingszeit       





Der Frühling malt seine farbenreiche Pracht

Überall. Wohin mein Auge schaut

Alles mit Wachsen und Blühen bedacht

Mal summen Bienen leise, mal laut



Die Sonne schickt ihre Wärme in goldnen Strahlen

Knospen spüren, sie müssen sich entfalten

Drängen Richtung Licht, wollen den Garten bemalen

Natur, wie allmächtig deiner Wunder Gewalten



Knospe um Knospe breitet ihre Schönheit aus

Jedes Blatt streckt sich behutsam Richtung Licht

Die Schnecke verlässt glücklich ihr Haus

Farbenfülle und Formenvielfalt, sie fehlen nicht



Der Frühling streut sein leuchtendes Blumenmeer

Blütenpracht duftet in wohltuender Herrlichkeit

Blumen blühen, Düfte zu atmen, mehr und mehr

Welch Segen, dieser wohltuende Zauber der Frühlingszeit



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

               24.03.2020




Reichtümer des Lebens


















Foto:©Elisabeth Anton


Reichtümer des Lebens       





Wie wohltuend, diese Stille am Morgen

Wenn am Horizont der Sonne Farbenpracht steigt

So ruhig der Augenblick, als ob ohne Sorgen

Majestätisch, die Nacht sich vor dem Tag verneigt



Welch Morgenschauspiel, in aller Stille

Dieser Wechsel von Tag und Nacht

Es gibt immer einen Weg, wo auch ein Wille

Mit welch Magie die Natur uns bedacht



Die Nacht geht, ein neuer Tag atmet Schönheit

Himmelblau trägt das weiße Wolkenmeer

Balsam für die Seele, diese magische Zeit

Wenn ein neuer Tag geboren, das Glas noch nicht leer



Es ist so wohltuend, so schön zu erleben

Wie einzigartig edel Natur und Leben sind

Mensch, so viele Reichtümer dir gegeben

Du musst sie nur sehen wollen. Sanft streichelt der Wind…



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  18.03.2020




Jedem von uns die gleichen Chancen

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