Mittwoch, 5. Januar 2022

Reichtum deiner Sehnsucht


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Reichtum deiner Sehnsucht                                                                                

 

In Gedanken steh ich vor dir

Stumm und sprachlos schau ich dich an

 

Versuche deine Blicke zu entziffern

Deine Gedanken zu lesen

 

Je wortloser, je stummer ich bleibe

Je deutlicher sprechen deine Blicke

 

Die Hilflosigkeit in deinen Augen

Verrät, mit tiefster Macht

 

Nicht nur die Welt deiner Gedanken

Sondern deine Gefühlsohnmacht

 

Weil du nicht mehr verbergen kannst

Welch Gefühle dich zutiefst berühren

 

Welch Sehnsucht dein Begehren bestimmt

In der wortlosen Ohnmacht deiner heimlichen Liebe

 

Deren Glück du genießen kannst, willst

Weil ihre Macht dir wertvollstes Glück beschert

 

Einmalig, einzigartig, wundervoll

Als größten Reichtum deiner Sehnsucht

 

Als dein großes Geheimnis

Im Schweigen voller Schmerz und Glück

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  06.08.2016

 

 

 

 

 

Lebenslänglich










Foto:©Elisabeth Anton


Lebenslänglich                                                                                        

 

In den Fängen der Liebe

Bist du hilflos, stumm

 

Du kannst nie entkommen

Wohin du auch immer schaust, denkst

 

Gefühle der Liebe

Sie sind ein Wunder des Lebens

 

Sie sind die Gabe des Himmels

Die man auf Händen trägt

 

Auch mit Tränen in den Augen

Auch mit Schmerz in der Seele

 

In den Fängen der Liebe

Da ist man gefangen, lebenslang

 

Weil die Liebe, die große Liebe

Dich stark und willenlos

 

Hoffnungsvoll und traurig

Verzweifelt und glücklich macht

 

Wenn du weißt, dass es die große Liebe

Dann gibt es nur noch „Lebenslänglich!“

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  26.07.2016

 

Dienstag, 4. Januar 2022

Mein Herrgott, ich weiß


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Mein Herrgott, ich weiß                                                             

 

Mein Herrgott

Du hast schon immer gewusst

 

Was du mir, wann

Vor die Füße gelegt

 

Ich war und ich bin dankbar

Dass du mir auch die Kraft, die Hoffnung geschenkt

 

Immer aufrecht zu gehen, zu bleiben

Um alles, voller Würde, zu tragen, zu überleben

 

Ich bin müde geworden

Im Herbst meines Lebens

 

Müde, vom Schmerz, vom Leid

Von den Tränen, der Traurigkeit

 

Ich vertraue dir, mein Herrgott

Bis ans Ende meiner Zeit

 

Und hoffe, wünsche mir, in aller Stille

Dass du mir noch einen Wunsch erfüllen kannst

 

Auch wenn der Winter schon vor meiner Tür

Bitte, schenke mir noch etwas „Zeit“

 

Damit mein Kind nicht so lange allein auf dieser Welt

Ich weiß, du hast mich nie vergessen…

 

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 06.08.2016

 

 

 

Wenn Sehnsucht auf Reisen geht

 




 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Wenn Sehnsucht auf Reisen geht                                 

 

Meine Gedanken wollen kein anderes Ziel

Ich kann sie davon nicht abhalten

 

Sie kennen die Wege meiner Sehnsucht

Sie wissen, immer, wohin sie reisen wollen

 

Um diese, unsichtbar gesponnenen

Äußerst filigranen Fadenmuster

 

Meiner Gefühlswelt, dahin zu bringen

Wo Sterne ihre Gemäldegalerien ausbreiten

 

Um, der Zärtlichkeit Raum zu schenken

Wenn die Liebe zweier Seelen ihren Traum leben will

 

In erhabener Ehrfurcht

Im tiefsten Schweigen kostbarster Glückseligkeit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  06.08.2016

 

Heimat, wie gerne wäre ich heute bei dir, zuhause


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Heimat, wie gerne wäre ich heute bei dir, zuhause                                  

                   250-Jahrfeier meiner Heimat

 

Heimat, eben wieder bei dir zuhause

In Gedanken dort, wo einst meine Wiege unter dem Aprikosenbaum

Dort, wo die Akazienkronen eine atmende Parfümfabrik

Die Bienen das Gefühl, dass sie im Paradies wohnen

Dort, wo artesisches Wasser, von allein, aus der Erde

Tag und Nacht auf die Steine geplätschert

Wenn wir nicht unsere Gießkannen untergestellt

Oder Hände, Gesicht und Füße darin erfrischt

Dort, wo das Vieh dir dein Leben bereichert

Wo die Blütenkelche dir gezeigt, wo die Macht der Natur

Dort, wo man mit der Natur im Einklang gelebt

Ihre Wunder gesehen, geehrt, geachtet

Heimat, eben bin ich zuhause

Meine Erinnerungen wirbeln meine Gedanken auf

Dorthin, wo einst blühende Kirschbäume die wohltuende Welt der Bienen

Wo Schmetterlinge und Libellen von Blüte zu Blüte geflogen

In ihrem graziösen Dahingleiten ihr Glück genießend

Mit schimmernder Flügelfarbenpracht im Sonnenlicht

Dorthin, wo Mohnblüten zur Schönheit des Gartens   

Zur Notwendigkeit der Weihnachtsküche gehörten

Heimat, mein Hatzfeld, wie gerne wäre ich heute bei dir

Dort, zuhause, wo ich einst erlebt, was

 

Mensch

  Leben

                        Herzenswärme

                                      Hoffnung

                                          Glaube

                                           Liebe

                                             Natur

                                 Fleiß

                                 Dankbarkeit

              Ehrfurcht

Heimat  

 

wahrhaftig sind

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                06.08.2016

 

 

 

Montag, 3. Januar 2022

Leben in der Heimat, ein Räderwerk unbezahlbarer Einzigartigkeit


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Leben in der Heimat, ein Räderwerk unbezahlbarer Einzigartigkeit  

 

Im uralten Herd knistert das Feuer

Der Duft von Weihnachtskuchen im ganzen Haus

Keine Reden von Hunger, Krieg, Gewinnsteuer

Heimat, das Kapitel unserer Geschichte steht auf „AUS!“

 

Ausgelöscht dein Deutschtum, Sprache und Brauchtum

Ausgelöscht das Werk von Generationen

Was haben unsere Ahnen geschuftet, dass „Heimat“ ihrer Kinder Reichtum

Wo wir friedlich nebeneinander gelebt, mehrere Nationen

 

Die Menschen hatten ihre Namen

Hass und Hetze nur den Deutschen geweiht

Unsere Ahnen sich aufgeopfert, seit sie in diese Sumpfgegend kamen

Bis Stadt an Stadt, Dorf an Dorf sich gereiht

 

Weihnachtszeit, welch Geschenk des Lebens

Wenn wir Werte gelebt, die heute fast übersehen von der Welt

Kämpfen und Hoffen waren vergebens

Deutschtum auslöschen, von der Geschichte bestellt

 

Geschichte, sie wird immer von Menschen gemacht

Alles, alles von Macht und Geldgier geplant

Wer scharf nachgedacht, ohne dass er lacht

Wird eines Tages merken, warum Erde, Natur, Leben, Himmel sich verzahnt

 

Ein Räderwerk von unbezahlbarer Einzigartigkeit

Dir, Mensch, geschenkt, für ein wertvolles Leben

Wer Heiligtum des Lebens nicht erkannt, nicht seine begrenzte Zeit

Wird nie verstehen, welch Reichtum uns geschenkt, „Heimat“ zu leben

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  17.12.2021

 

 

 

IHR, Mächtigen dieser Welt


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

IHR, Mächtigen dieser Welt                                

 

Schon mal nachgedacht

Wie wertlos ein goldener Wasserhahn

Wie lebenswichtig der Insekten, der Bienen Macht

Das ist Realität, kein erfundener Wahn

 

Ohne goldene Wasserhähne, Prunk und Verschwendung

Kann sie immer überleben, die Menschheit

Schenkt man der Natur Verderben statt Hoffnung

Verkürzt man Leben von Natur, Mensch und Zeit

 

Die Welt braucht Frieden, mehr denn je

Ehrfurcht und Achtung vor Erde, Menschen und Natur

Bedenke auch du: „Bevor ich geh

Kann ich sie bereichern, meiner Jahre Spur

 

Ich kann nachkommenden Generationen

Ein Reichtum an Natur und Werte hinterlassen

Und das gilt für alle Nationen

Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit, Liebe statt Hassen.“

 

IHR, Mächtigen dieser Welt

Was hilft euren Kindern, Enkelkindern, wenn alles vernichtet

Solange IHR Hungersnot duldet, Kriege nicht beendet

Solange IHR auf sündhaften Luxus nicht verzichtet

Das Blatt der Zivilisation sich Richtung Abgrund, Verderben wendet

 

Überdenkt euer Handeln, euer Leben

Auch IHR seid mal, irgendwie, irgendwann am Ende

Keine Sünde, Schande, keine Schwäche, Liebe und Ehrfurcht zu geben

Statt Menschheit und Erdball zu vernichten, reicht euch in Frieden die Hände

 

Dann haben WIR ALLE das Größte getan

Für Menschheit, Erde, Zivilisation, Himmelszelt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  17.12.2021

 

Jedem von uns die gleichen Chancen

                  Foto:©Elisabeth Anton       Jedem von uns die gleichen Chancen                                            Die Natur fr...