Sonntag, 3. Juli 2022

Unmenschlich, grausam


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Unmenschlich, grausam                                                                        

 

So unmenschlich, so grausam

Mancher Leute Entscheidungen

 

Warum auch immer jemand schweigen will

Dem anderen weh zu tun, ihn zu demütigen

 

So unmenschlich, so ungerecht auch alles

Was manch einer einfach austeilt

 

Im Selbstmitleid baden

Das überlasse ich dem Schweigenden

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 07.04.2016

 

 

Nur wer Heimat gelebt

 



 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Nur wer Heimat gelebt       

 

Nur wer Heimat gelebt

Nur der weiß auch, was Heimat ist

Spürt, wann sein Herz wofür bebt

Wie schnell sie dahin, diese Zeitenfrist

 

Nur wer sie kennt, die Heimatgeborgenheit

Nur der weiß, was Heimat ist, dieser einzigartige Ort

Nur wer Heimat gelebt, weiß, dass diese Zeit

Unbezahlbarer Reichtum, der Seele edelster Hort

 

Nur wer Heimat gelebt, hat gespürt

Wo die Wiege von Daheim und Seelenharmonie

Nur wer seiner Heimat stille Wunder berührt

Kennt Seelenfrieden, der Heimatgassen Jahreszeitensymphonie

 

Da, wo Nachbarn, Freunde, Häuser, Höfe, Gärten, Gassen

Freude und Wohltat geschenkt, dem, der Heimat gelebt

Heimaterde in Ehrfurcht umarmt, ohne je zu hassen

Dort, wo in aller Stille das Herz für Heimat bebt

 

Dort, nur dort, wo Wiesen, Garten und Feld

Farbenpracht uns geschenkt, zu jeder Jahreszeit

Dort, nur dort, atmet deine Heimatwelt

Die Kraft deiner Wege, durch gelebte Heimatgeborgenheit

 

Nur wer Heimat gelebt, kennt auch das Heimweh

Nur der weiß, wie bitter schwer es ist, fern der Heimat zu weilen

Freiheit ersetzt Heimat nie. Es tut bitter weh

Wenn Heimweh dich umarmt, weil Heimat nur noch versiegelte Erinnerungszeilen

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  02.07.2022

 

 

 

 

 

Samstag, 2. Juli 2022

Ich gehöre immer nur mir


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Ich gehöre immer nur mir                                                                      

 

Seit vielen Jahren, über Jahrzehnte, weißt du

Dass, Gefühle nicht abzuschalten

 

Dass ich, kein Schmetterling

Der von Blüte zu Blüte fliegt

 

Dass ich, keine Suche je gestartet

Weil ich nie gesucht, nie suchen musste

 

Weil ich, seit vielen Jahren

Immer, mutterseelenallein mit mir

 

Immer allein alles getragen

Immer stark geblieben, wie schwer es auch war

 

Meine Liebe, sie gehört dir

Seit vielen Jahrzehnten

 

Weil du, meine große Liebe

Mit allem, was das Leben uns geschenkt

 

Über viele Jahrzehnte

Wie immer auch die Farbenpracht des Schicksals 

 

Aber mein Leben, meine Zeit

Meine Gesundheit, meine Wege

 

Mein Leid, mein Glück, mein Schmerz

Sie gehörten, sie gehören immer nur mir

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 10.04.2016

 

 

 

 

Dein Bild in meinem Herzen


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dein Bild in meinem Herzen

September-Erinnerung

 

Ich trage dein Bild, über viele Jahrzehnte schon

In meinem Herzen, meiner Gedankenwelt

Wenn der Augenblick mich erdrückt, bekomme ich als Lohn

Viel Kraft, wenn ich höre, was die Träne meiner Sehnsucht erzählt

 

Wo immer ich bin, wie schwer auch manche Stunden

Dein Bild in meinem Herzen, welch wohltuende Umarmung

Das Leben schenkt viel Freude, auch viele Wunden

Auch Glück, dein Bild in meinem Herzen als reiche Erinnerung

 

Auf meinen Wegen so viele Steine, viele Tränen

Aber immer wieder dein Bild in meinem Herzen vor mir

Ich muss nur, in Gedanken, deinen Namen erwähnen

Dann ist´s, als ob du nah, ganz nah bei mir

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    30.06.2022

 

 

Niemals Glück


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Niemals Glück                                                                            

 

Zitternd meine Hand geworden

Traurig meine Gedanken

 

Schon wieder Sonnenuntergang

Eh ihre Glut mich erwärmte

 

Schon immer so, in meinem Leben

Immer, Licht und Schatten sich fest umarmt

 

Niemals ein Glück leben

Von Anfang bis zum Ende

 

Immer blieb der Schatten, die Finsternis

Wie sehr auch ein Stern davor sein Leuchten geschenkt

 

Nichts mir gegönnt, nichts

Nicht mal eine Freundschaft

 

Ob diese wohl eine ehrliche war?

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                08.04.2016

 

 

Herbstsonntag

                  Foto:©Elisabeth Anton     Herbstsonntag                                                                      Kaum der ...