Montag, 2. Januar 2023

Heimat, das waren die edlen Werte des Lebens, Muttersprache, Elternhaus, Heimatgeborgenheit


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Heimat, das waren die edlen Werte des Lebens,           

Muttersprache, Elternhaus, Heimatgeborgenheit

 

Heimat

Welch Dasein, welch Zuhause

Welch einzigartige Geborgenheit

 

Heimat

Diese einmalige Welt voller Wunder

Eine Zeit, die es nur einmal im Leben gibt

 

Heimat

Dein Zuhause, die Nachbarn, die trauten Gassen

Die Jahreszeiten mit all ihren Wunder

 

Heimat

Wo dein Elternhaus der Fels mittendrin

Wo Kindheit man gelebt in spürbarer Freiheit

 

Heimat

Wo Großeltern zur Familie gehörten

Wo man als Selbstversorger zufrieden und dankbar war

 

Heimat

Wo Muttersprache, Brauchtum, die Säulen des Daseins

Eine Ära, der sich nie mehr wiederholenden Glückseligkeit

 

Heimat

Wo man Geborgenheit leben, spüren kann

Wo man noch Natur gelebt, im Kreislauf mit ihr

 

Heimat

Wo man die Werte des Lebens gelebt

Gruß und Dank, Ehrfurcht vor Greis und Kind zum Alltag gehörten

 

Heimat

Diese Vollkommenheit deiner Jahrzehnte

Im Regenbogen von Sternengold und Schneeflockenwelt

In der Umarmung von Geborgensein und Lebensreichtum

Wo man wusste, dass die edlen Werte des Lebens

Die Pflastersteine für jedes Glück

Ob du im Garten stehst, Hof, Feld, Wiesen, Gassen, in deinem Elternhaus

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 03.12.2022

 

 

 

 

„Heldengräber“, welch grauenvolles Wort


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

„Heldengräber“, welch grauenvolles Wort                                 

Die Welt braucht keine getöteten Helden

 

So nah, die Zeit der Heiligen Weihnacht

Und auf dieser reichen, schönen Welt

Gibt es Menschen, die mit Hunger, Tod, Schmerz, Leid bedacht

Nur, weil die Mächtigen auf dieser Erde „Kriege bestellt“

 

All diese herzlosen Kriegs-Organisatoren

Die immer wieder Leid und Not, Schmerz und Tod streuen

Sitzen Heiligabend im Warmen, festliche Stunden sich auserkoren

Ohne, daran zu denken, wie viele Mütter, Väter, Kinder, Ehefrauen sich nicht freuen

 

Weil sie an den Gräbern ihrer Kriegstoten weinen

Weil sie fast zugrunde gehen am Schicksal ihrer Toten

Kriegsorganisatoren feiern, bei Hinterbliebenen Getöteter Abschiedskerzen scheinen

Wann werden endlich Hungersnot, Kriege, Töten, Foltern, Hinrichtungen verboten

 

Welch eine Welt voller Unmenschlichkeit

Welch Kriegsorganisatoren, die bis heute nicht erkannt

Hinterlassen wir unseren Kindern keine wärmende Geborgenheit

Haben wir die Träume der Zukunft vergebens benannt

 

Stoppt die Kriege, Töten, Hunger, Folter, Hinrichtungen auf dieser Welt

Nutzt EURE Macht, dass alle Menschen in Frieden ihre Seele laben

Auch EUCH nur eine begrenzte, nur eine einzige Zeit bestellt

Wollt IHR eine Welt in Frieden oder eine Welt voller „Heldengräber“ haben

 

Unsere Welt, wir, brauchen keine getöteten Helden

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  11.12.2022

Die Zeit bringt Klarheit, irgendwann


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Die Zeit bringt Klarheit, irgendwann                       

 

Manchmal bringt das Leben auch Enttäuschung

Aus versprochenem Sternegoldtraum bleiben nur noch Tränen

Menschen, die nicht ehrlich, sie leben keine Hoffnung

Denen ist´s egal, ob sie Finsternis oder Sonnenlicht erwähnen

 

Manchmal verschwindet die anfängliche Euphorie

Weil man gesehen, Träume nicht immer in Erfüllung gehen

Weil man eine andere Sicht der Dinge, eine andere Melodie

Man will lieber wieder allein im Leben stehen

 

Wenn man sich an Traurigkeit, Alleinsein gewöhnt

Vergisst man, wer sie mal geschenkt, die schönsten Stunden

Es ist ein Unterschied, ob man gezielt Egoist oder von Herzen verwöhnt

Solche Menschen interessieren sich nie für deine Wunden

 

Die Zeit bringt Klarheit, irgendwann

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   12.12.2022

 

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