Montag, 30. März 2020

Wenn Heimatglocken läuten


















Foto:©Elisabeth Anton
 

Wenn Heimatglocken läuten       


 

Wenn Heimatglocken läuten, ich höre sie

Blättern sich die Seiten in meinem Erinnerungsbuch von allein

Heimatglocken, welch einzigartige, wundersame Melodie

Euer Läuten trägt der Wind zu mir, es kann nur ein Festtag sein



Ein Festtag in meinem Herzen, Geist und meiner Seele

Wenn Heimatglocken rufen, wie stilles Abendgebet

Dann, die Pfade meines Heimwehs ich wähle

Spüre, wie erwartungsvoll es Richtung Heimat späht



Wenn die Kirchturmglocken in meiner Heimat läuten

Ist es, als ob mich Engelsflügel nach Hause tragen

Als ob meine Jahre sich langsam, vorsichtig häuten

Bilder vor meinen Augen, sie stellen tausende Fragen



Glockenläuten grüßt mich vom Hatzfelder Kirchturm

Menschen gehen vorbei, jeder mit seinem Gesicht

Heimat, weißt du eigentlich, dass Freiheit wie ein Regenwurm

Jetzt eben da, dann fügt er sich der Natur strengem Gericht



Wenn Heimatglocken läuten, in aller Ehrfurcht mein Herz berühren

Ihr Lied für mich, wie Balsam von geborgener Umarmung

Dann, meine Heimwehtränen mich nach Hause, nach Hatzfeld führen

Heimat, du bist, du bleibst, Traum und Wirklichkeit meiner unsterblichen Erinnerung



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                15.01.2009




Spüren, ahnen, wünschen


















Foto:©Elisabeth Anton


Spüren, ahnen, wünschen 





Stille Tropfen fallen

Durch die blätterleere Baumkrone

Der Klee schweigt

Die Knospen geduldig

           

Sie spüren Frühling

Sie ahnen Leben

Sie wünschen Licht

Die Wärme der Sonne…



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

              08.03.2018



Unsere Welt aus dem Gleichgewicht, durch die Gier der Mächtigen

















Foto:©Elisabeth Anton


Unsere Welt aus dem Gleichgewicht, durch die Gier der Mächtigen                  





Die Mächtigen dieser Welt

Beweisen weder Herz noch Verstand

Wenn man sieht, weltweit

Was SIE Menschheit und Erdball antun



Durch IHRE Politik des Aufrüstens

Durch IHRE grenzenlose Gier

Und uns dabei verblöden wollen

Dass dies für den Frieden notwendig



Während jahraus, jahrein, täglich

Unschuldige Kinder verhungern, in Kriegen sterben

Unschuldige Soldaten ihre Leben an der Front verlieren

Einsame Greisin und Greis hilflos kopfschüttelnd sich fragen:



„Haben WIR uns dafür, ein Leben lang,

für Frieden, Freiheit, Brot und Wasser, für alle, vergebens aufgeopfert?“



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

               20.02.2018

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