Donnerstag, 30. April 2020

Erst die Erfahrung lehrt dich
















Foto:©Elisabeth Anton


Erst die Erfahrung lehrt dich                           





Du kannst im Leben erst bereuen

Nachdem die Erfahrung dich gelehrt

Dass Bäume im Herbst farbenbunte Blätter streuen

Dass oft erst hinterher klar, was ist gut, was verkehrt



Du kannst hinterher eigene Vorwürfe haben

Hättest du es damals anders gewusst, gekannt

Könntest du dich heute bestimmt laben

Nur, was du heute weißt, dir damals unbekannt



Die Wege des Lebens hinterlassen ihre Spuren

Erst der Herbst zeigt, ob die Ernte reich

Die Wege vorgezeichnet, dann erst sieht man Spuren

Anfang und Ende sind niemals gleich



Am Anfang des Lebens der Freude viel

Frühlingsanfang beginnt die Natur zu erwachen

Erst wenn du angekommen am Ziel

Kannst du beschreiben, was zum Weinen, was zum Lachen



Und am Ende, da steht er immer, der Tod

Der Herbst bringt Erntereichtum und Welken zugleich

So ist alles auf dieser Erde - mal im Glück, mal in der Not

Was gut, was schlecht, sieht man nicht immer gleich



Daher, was vergangen, schenke deiner Erinnerung

Lerne daraus, damit die traurige Spur leichter zu tragen

Schenke deinem Augenblick Zufriedensein und Hoffnung

Es wird sie immer geben, diese antwortlosen Fragen…



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  26.10.2010








Mittwoch, 29. April 2020

Hilflose Sklaven der Vergänglichkeit


















 
Foto:©Elisabeth Anton


Hilflose Sklaven der Vergänglichkeit    





Der Sonne Leuchten küsst die Blätterpracht

Damit das Goldgelb noch intensiver zu sehen

Natur, mit welch Schönheit du uns bedacht

Man muss voller Andacht vor deinen Wundern stehen



Im leisen Wiegen von Ast zu Ast

Das goldene Leuchten die Welt, die Seele bewegt

Wenn du, nur einen Augenblick, mal Zeit hast

Schau zum Naturwunder, bevor auch dies abgesägt



Als ob sie eine Säge, diese Vergänglichkeit

Sie nimmt so rasend schnell alles mit

Jetzt noch leuchtende Schönheit

Dann, nur noch der stillen Zeit rücksichtsloser Schritt



Nur eine Wolke, sie wechselt ihre Spur

Weil sie davon getrieben, vom wortlosen Wind

Wie bist du so schön, so allmächtig, Natur

Wenn wir die hilflosen Sklaven ewiger Vergänglichkeit sind



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

              18.10.2019

So schön…


















Foto:©Elisabeth Anton

So schön…         





So schön, mal deine Stimme zu hören

So schön, mal deine Augen zu sehen

So schön, mal deine Träume erhören

So schön, mit dir mal vor dem Abendrot stehen



So schön, mal deine Hände zu berühren

So schön, mal die Wärme deiner Haut

So schön, mal deine Umarmung spüren

So schön, wenn Sehnen sich Begehren anvertraut



So schön, dir mal ganz nah zu sein

Ohne Worte, die Sprache deiner Sehnsucht verstehen

So schön, nur einmal noch in deinen Armen glücklich sein

In Andacht und Ehrfurcht vor dir, der Liebe meines Lebens zu stehen



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

              17.10.2019


Ehrliche Freundschaft, unbezahlbarer Reichtum, zu jeder Jahreszeit

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