Donnerstag, 28. Oktober 2021

Herbstgedanken

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Herbstgedanken                                                                                         

 

Herbstnebel bemalen die Welt

Welch Stille am frühen Morgen

Was wohl, für heute, mir bestellt

Schickt der Himmel mir Freude oder Sorgen

 

Freude wünsche ich mir

Freude für mein Kind und mich

Leben, welch edle Zier

Uns geschenkt, um Wunder zu leben, nicht ewig

 

Herbststimmung, welch Pracht

Goldene Farben werden die Baumkronen schmücken

Alles im Wandel, auch die letzte Nacht

Dankbar, mich nach meinen Erinnerungen zu bücken

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   22.09.2016

 

 

Mittwoch, 27. Oktober 2021

Nur ein welkendes Blatt im Herbstwind

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Nur ein welkendes Blatt im Herbstwind                                             

 

Wenn das Blatt so still vom Baum fällt

Steht der Herbst vor der Tür

Dann ist´s zu spät für eine bunte Welt

Wenn sie zu Ende, deiner Jahre Kür

 

Lebe im Jetzt, lebe den Tag, den Augenblick

Als ob es jeden Tag Frühling und Sommersonnenschein

Tage die vergangen, sie kehren nie mehr zurück

Jede Stunde wird nur einmal in deinem Leben zugegen sein

 

Vergeude sie nicht, deine wertvolle Zeit

Lebe bewusst die Schönheit der Stunde

So schnell ist es plötzlich Herbstzeit

Verlorene Zeit, eine ewig unheilbare Wunde

 

Lebe deine Stunden, ob Tag, Morgen, Mittag oder Nacht

Dass sie deiner Seele, Herz und Geist eine Wohltat sind

Wir sind mit „unseren Jahreszeiten“ nur einmal bedacht

Am Ende, da sind wir nur ein welkendes Blatt im Herbstwind…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    24.10.2021

Mensch, lass dir Freiheit und Demokratie nicht nehmen



 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Mensch, lass dir Freiheit und Demokratie nicht nehmen              

 

Mensch, wach auf! Schau über die Welt, siehst du nicht

Wie schön unsere Erde, wie reich unsere Natur

Schon vergessen? Wir haben alle nur die eine Pflicht

In Würde und Ehrfurcht sie zu begehen, unsere Spur

 

Reichen EUCH die vielen Kriege nicht

Die Millionen Toten, deren Lieben sie bis heute beweint

Geht es in EUREM Verstand nicht mehr an, das Friedenslicht

Damit niemand mehr, im 21. Jahrhundert, seine Kriegstoten beweint

 

Mensch, wach endlich auf! Lass dir Freiheit nicht nehmen, nicht die Demokratie

Schau nicht zu, wie man dich schleichend leise zum Sklaven macht

Menschheit, gib nicht auf! Kämpfe für Gerechtigkeit und Friedenssymphonie

Schaut EUCH um, womit Leben, Erde, Himmel und Natur uns bedacht

 

Mensch, wach endlich auf!

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  24.10.2021

Heimatlos



 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Heimatlos                                                                                                     

 

Meine Erinnerungen, sie verlieren sie nie

Die Identität ihrer gelebten Augenblicke, Stunden

Erinnerungen, Gemälde meiner Jahre, wie Seelenmonografie

Gelebt in meiner Heimat, wo Glück zuhause, Freud´ und Wunden

 

Im Wandel der Zeit blieb es unbeirrt bestehen

Felsenfest, tief in mir, mein ewiges Heimweh

Heimweh nach gelebten Jahren, um irgendwann „zu gehen“

Dankbar und sprachlos, vor meinen Erinnerungen ich steh´

 

Dankbar, weil sie mir gelebte Heimatjahrzehnte erhalten

Sprachlos, weil die Geschichte der Mächtigen so skrupellos

Da können „einige Wenige“ schalten und walten

Ohne je zu ahnen, wie es aussieht, des Aussiedlers Los

 

Heimat, so viele Seiten schon beschrieben

In deinem uralten, geduldig tragenden Geschichtsbuch

Mein Hatzfeld, unsere Erinnerungen, sie sind uns treu geblieben

Heimweh, tief in mir eingraviert, ob als Glück, ob als „Fluch“….

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    15.09.2016

 












Dienstag, 26. Oktober 2021

Glück und Schmerz, im Wandel der Geschichte


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Glück und Schmerz, im Wandel der Geschichte                                       

 

Heimat, was hat die Geschichte an deinem Rad gedreht

Jahrein, jahraus, über Jahrhunderte, Erinnerungen notiert

Tief im Herzen aufgeschrieben, wie sanft Heimatwind weht

Wie schön er immer durch die Weiden an der Kaul musiziert

 

Im Wandel der steten Vergänglichkeit

Drehte sich dein Räderwerk unaufhaltsam - mal laut, mal leise

Und immer dabei, diese heimatliche Geborgenheit

Deren Gefühlswelt eine besondere Seelenweise

 

Heimat, es war mal sehr schön bei dir

Kinderjahre, Jugendzeit, Hochzeit vor dem Altar

Fleiß und Ehrlichkeit deiner Menschen, gelebte Herzenszier

Der Friedhof, „die letzte Heimat“ deiner Hatzfelder war

 

Tief in der Erinnerung hast du sie nie verloren

Deine Identität, gestreut in manches Herz

Mein Hatzfeld, du meine Heimat, bei dir ward ich einst geboren

Die Geschichte deiner Ahnen, sie überlebte, mit viel Schmerz

 

Not, Krankheit, Kriege, Frieden, Stacheldrahtgrenzen, Diktatur

Freude, Glück, Leid, Sorgen, Heimatgeborgenheit, Brauchtum

Viel Abschiedsschmerz durch diese organisierte „Kopfgeld-Aussiedlung“…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld                      

                     15.09.2016

 

 

Besinnt euch, kehrt um, bevor es zu spät


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Besinnt euch, kehrt um, bevor es zu spät                                                                                 

 

Wie arm sie geworden, die Menschheit

Wie herzlos, wie sadistisch, die Mächtigen dieser Welt

Wir haben doch alle nur eine, nur „unsere Zeit“

Jedem von uns seine Wege mit Ziel und Sinn bestellt

 

Warum sind die Menschen nicht mehr fähig

Ihren Herzen freien Lauf zu geben

Ihr Mächtigen dieser Erde, auch ihr lebt nicht ewig

Seid dankbar, dass die Allmacht des Seins euch Jahre gegeben

 

Menschheit, ihr Mächtigen, wacht auf

Sonst sind wir, bald, mehr als im Abgrund der Vergänglichkeit

Schaut doch endlich mal zu den Sternen hinauf

Dankt dem Himmel, dass er euch Zeit gegeben, Frieden, Freiheit

 

Seid endlich ehrlich, zufrieden und dankbar

Dass euch die Schönheiten des Lebens, dieser Erde, berühren

Teilt! Seid endlich zufrieden, menschlich und dankbar

Lasst endlich Liebe, Freiheit, Frieden, jeden Erdenbürger spüren

 

Besinnt euch, kehrt um, bevor es zu spät…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    15.09.2016

Montag, 25. Oktober 2021

Räderwerk des Lebens


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Räderwerk des Lebens                                                                             

 

Das Leben, es dreht eigens an seinem Räderwerk

Es streut, es sammelt, bestimmt Weg und Ziel

Ob dein Glück ein Riese oder ein Zwerg

Ist für das Räderwerk nur ein Spiel

 

Das Leben, welch Sklavin der Vergänglichkeit

Und dennoch König und Kaiser des Augenblicks zugleich

Dein Leben, ein kleiner Pflasterstein auf dem Weg Richtung Ewigkeit

Ob du froh, glücklich, dankbar, unzufrieden, arm oder reich

 

Dein Leben, ein Dahingleiten im Farbenmeer deiner Stunden

Ein Dahingleiten durch Glück, Freud, Leid und Sorgen

Auch im Gleiten gibt es Sonnenstrahlen, Dornen, Rosen, Wunden

Doch die Hoffnung trägt, lässt dich glauben an ein Morgen

 

Dein Leben, es ist eine Blume im Paradiesgarten der Welt

Durchlebt, mit Licht und Schatten, seine Jahreszeiten

Keiner weiß, warum ihm weshalb, was bestellt

Alles Leben, der Vergänglichkeit unaufhaltsam stilles Dahingleiten…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  13.09.2016

Ehrliche Freundschaft, unbezahlbarer Reichtum, zu jeder Jahreszeit

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