Dienstag, 26. April 2022

Sie hat sich vergebens gefreut


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Sie hat sich vergebens gefreut                               

 

Sie hat sich vergebens gefreut

Auf ein Leben mit ihm

Er, er machte ihr klar, erneut

Dass manche Träume mit dem Abendrot verglühn´

 

So oft hat sie in ihrem Leben geweint

Wenn sie unerträglich, ihre Traurigkeit

So selten die Sonne für sie scheint

Das Leben schenkte wenig Geborgenheit

 

Sie war nie einfach, ihre Zeit

Das Schicksal hat es nicht immer gut gemeint

Nach jahrzehntelanger Traurigkeit

Hoffte sie auf Sonne, die mal wieder scheint

 

Sie hat nicht mehr an Glück gedacht

Nicht mehr an Sternenstaub für ihre Herbstzeit

So selten hat sie noch gelacht

Zu tief, zu schwer, ihre Jahrzehntetraurigkeit

 

Dann, dann stand er, eines Tages, vor ihr

Sie erzählten sich aus ihrem Leben

Der Abend schloss dann dieses Tages Tür

Der Augenblick schien Hoffnung zu geben

 

Sie hat sich vergebens gefreut

Auf ein Leben mit ihm

Er, er machte ihr klar, erneut

Dass manche Träume mit dem Abendrot verglühn´

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

               17.04.2022

 

 

 

Einmal nur


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Einmal nur                     

Erinnerungen…

 
 

Einmal nur, in meinem Leben

Will ich kein Geheimnis mehr sein

 

Nicht mehr schweigen müssen

Nicht immer nur Schatten sein

 

Einmal, nur einmal in meinem Leben

Tanzen, schweben mit dir, wo die Welt atmet

 

Um, im Lichterglanz, dem Augenblick zu zeigen

Ohne zu reden, wo mein Glück zu finden

 

Einmal nur, laut hinausschreien dürfen

Wo die Liebe meines Lebens wohnt

 

Einmal nur, jene sein dürfen

Was ich im tiefsten Geheimnis unserer Sphären bin

 

Die ganz besondere Liebe deines Lebens

Geheimnisvoll, edel, einmalig, nur für dich allein

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 15.12.2015

 

 

Montag, 25. April 2022

Der weiße Flieder


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Der weiße Flieder

60. Tag Krieg

 

Schweigender Frühlingsmorgen

Umarmt die Schönheit seiner Blütenwelt

So viel Leid auf der Erde, so viele Sorgen

Wo Bombe um Bombe täglich fällt

 

Stoppt diesen Krieg, diese Zerstörung

Lasst keine Soldaten mehr sterben

Schenkt den Menschen wieder Hoffnung

Was wollt IHR, nachkommenden Generationen vererben

 

Schaut endlich zum Leben, nur Natur

Hört auf mit diesem Inferno an Zerstörung

Beendet sie endlich, dieses Krieges blutige Spur

Bleibt bei der Wahrheit! Schenkt Frieden und Hoffnung

 

Frühling bemalt die Welt in wundervollen Farben

In jedem Jahr kehrt er mit seinem Reichtum wieder

Und IHR, Mächtigen dieser Welt, verteilt Leid, unheilbare Narben

Schaut lieber hin, was er EUCH sagen will, der weiße Flieder

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  24.04.2022

 

Warum dieses Leid, diese Zerstörungen, tausende Tote


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Warum dieses Leid, diese Zerstörungen, tausende Tote

60. Tag Krieg                                                                    

 

Diese unsere schöne Welt, es scheint

Sie hat ihren Kompass verloren

Soldaten sterben, das Herz weint

Die Herzen der Mütter, die ihre Söhne geboren

 

Geboren aus Liebe, um zu erleben

Wie schön Jahreszeiten, der Liebe Glück

Der Krieg, Tausenden, keine Chance gegeben

Trauernde kehren täglich an ihre Gräber zurück

 

Gräber tausender Soldaten, deren Leben sinnlos dahin

Von einem Krieg niedergerafft, der nur Verlierer kennt

Meine Fragen suchen nach eines Krieges Sinn

Mein Verstand, meine Logik, nur die Machtgier nennt

 

Im 21. Jahrhundert, in einer zivilisierten Welt

Einen solchen Zerstörungskrieg zu erleben

Das hätte ich nie gedacht, dass man solch Gräueltaten wählt

Dass man es auslöscht, tausender Soldaten Leben

 

Warum, warum muss es Kriege geben

Warum diese Zerstörungen, dieses Leid

Sieht die Macht der Mächtigen noch nicht, dass „Leben“

Uns allen, nur einmal geschenkt, für eine Lebenszeit

 

Nur Leid, Angst, Verzweiflung, Schmerz, Zerstörung

Werden am Ende des Krieges in die Zeit geschrieben

Verzweifelte Kinder, getötete Soldaten, Horrorerinnerung

Soll das alles sein, was vom Frieden einer Zivilisation geblieben

 

Wacht endlich alle auf! Schaut zur Natur

Schaut hin, warum uns Jahre gegeben

Warum brauchen Menschen Tod, Leid, Vernichtungsspur

Warum schätzen Menschen nicht mehr „unser Leben“

 

Seit 60 Tagen Krieg. Warum?

Es wird nur Verlierer geben, nur Verlierer…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                24.04.2022

Hört auf mit dem Töten Unschuldiger! Hört auf mit dem Zerstören!


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Hört auf mit dem Töten Unschuldiger! Hört auf mit dem Zerstören!

60. Tag Krieg

 

Graue Wolken weinen am Himmelszelt

Alles still und starr. Es grünt die Natur

Kriegsinferno, irgendwo auf der Welt

Leid, getötete Unschuldige, Vernichtungsspur

 

Selbst der Tag weint, weil er sieht

Die Menschen schätzen das Leben nicht mehr

Wert um Wert dahin, Frieden zieht

Unsichtbar davon. Überall, nur noch Ruinenmeer

 

Ruinen reichen sich die Hände

Der Anblick der Städte, ein Inferno ohnegleichen

Wann sind diese Gräueltaten endlich zu Ende

Wann wachen sie auf, die Mächtigen, die Reichen

 

Auch IHR habt nur ein einziges Leben

Was wollt IHR der Nachwelt hinterlassen

Haben EURE Eltern EUCH nur DAS fürs Leben mitgegeben

Menschenleben zu töten. Wer soll hier wen hassen

 

Wo es nur Verlierer geben wird, nur Zerstörung

Was bleibt am Ende, wenn die Häusererinnerungen schweigen

Die getöteten Soldaten, Kinder, Zivilisten, diese Vernichtung

Wer soll sich davor, weswegen, noch verneigen

 

Hört auf mit dem Töten Unschuldiger! Stoppt diese Zerstörung einer Welt

Wo Menschen vor 60 Tagen noch in Frieden gelebt, glückliche Zeit

Wer, wer hat diese Entscheidung, für diesen Krieg, gefällt

Warum weiß keiner mehr, warum wir sie bekommen, unsere Lebenszeit

 

Stoppt das Leid dieser unschuldigen Menschen!

Stoppt endlich das unsagbare Leid der Kinder!

Stoppt endlich das Töten der Kinder, Soldaten, Zivilisten!

Beendet ihn, diesen barbarischen Zerstörungskrieg!

Es wird nur Verlierer geben, nur Verlierer…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  22.04.2022

 

 

Sonntag, 24. April 2022

WER hätte das vor 58 Tagen gedacht?


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

WER hätte das vor 58 Tagen gedacht?

58. Tag Krieg

 

Plötzlich, plötzlich stand eine Welt still

Eine Welt, die bisher voller Glück, in Frieden

Jeder in seinem Zuhause, seinem Alltag

Jeder lebte, wie seine Ziele es vorgeschrieben

Die Menschen lebten den Frieden

Plötzlich, plötzlich, von einem Tag zum anderen

Man kann es nicht wirklich glauben

Bombenterror, Raketenangriffe, Flammenmeer überall

Plötzlich, rauben Angst und Verzweiflung jede Hoffnung

Die Welt des Friedens so schnell dahin

WER hätte das gedacht

Dass dieses Inferno, seit 58 Tagen, nur noch

Leid, Grauen, Angst und Verzweiflung streut

Überall nur Getötete, die unschuldig

Am falschen Ort, zur falschen Zeit

WER, WER hätte das vor 58 Tagen gedacht?

Stoppt diesen sinnlosen Zerstörungskrieg!

Stoppt das Leid der vielen Unschuldigen!

Stoppt das Töten von Soldaten, Kinder, Zivilisten!

Stoppt diesen barbarischen Krieg!

Es wird nur Verlierer geben, nur Verlierer…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 23.04.2022

 

 

DICH


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

DICH                              

 

So weit, so endlos weit

Bist du, so weit von mir

 

Dein Sternengarten, nicht zu erreichen

Auch wenn die Sterne mir ihr Leuchten schicken

 

Obwohl ich spüren kann

Wie nah, wie nah du mir bist

 

Erinnerung ist schön, doch es tut weh

Wenn man spüren kann

 

Was man nicht spüren darf

Weil die Wege der Jahre unser Schicksal

 

Weil der Himmel immer entscheidet

Warum, weshalb, was geschieht

 

Seit dein Zuhause der Sternengarten

Fehlst du mir so sehr. Das tut weh

 

Tief, ganz tief in meiner Seele

Wo meine Liebe nur eines begehrt

DICH

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                14.02.2016

 

 

 

Jedem von uns die gleichen Chancen

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