Dienstag, 30. August 2022

Die Geschichte dieses Krieges, mit dem Blut der Getöteten geschrieben


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Die Geschichte dieses Krieges, mit dem Blut der Getöteten geschrieben

Seit 181 Tagen Krieg

                                                                              

181 Tage Krieg in der Ukraine

Warum schläft die Welt

Warum müssen täglich Unschuldige sterben

So viele Kriege diese Erde schon überlebt

Alle, alle haben nur zerstört, getötet

Millionen Tote, im Laufe der Jahrhunderte

Nur durch organisierte Kriege

Warum, warum will keiner sehen

Dass, irgendwann, unsere Erde müde

Diese Sünden, diese Schande zu tragen

Dann, dann werden wir alle spüren

Was falsch, wenn man Gutes nicht lebt, schenkt, vererbt

Wenn man Machtgier lebt, Töten als selbstverständlich, alles Leid übersieht

Schon mal daran gedacht

Wie viele unschuldige Zivilisten, Soldaten, in der Blüte ihres Lebens

Alles verloren, ihr Leben zu Ende, durch den Krieg

Wie viel Leid, wie viel Schmerz, wie viele Tränen

In tausenden Familien alles zerstört

Durch lebenslanges Leiden, Schmerz, Traurigkeit

Wie viele, jetzt, täglich, vor den Gräbern ihrer Kriegstoten

Bitterlich weinen, weil man ihnen das Liebste genommen

Den Frauen ihre Männer, den Männer ihre Frauen

Den Eltern ihre Söhne, ihre Kinder

Den Kindern die Eltern genommen

Und dieser Krieg kennt keinen Sieger

Nur Verlierer, nur Verlierer

Ein Krieg, seit 181 Tagen

Dessen Tatsachen in den Büchern der Geschichte

Mit dem Blut seiner Getöteten geschrieben

 

Stoppt ihn endlich, diesen grauenvollen Krieg!

Stoppt das Töten dieser unschuldigen Menschen!

Stoppt dieses grauenvolle Leid!

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                23.08.2022

 

 

Montag, 29. August 2022

Heimweh, bring meine Grüße nach Hause


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Heimweh, bring meine Grüße nach Hause                                          

 

Der Morgen streckt seine Fühler aus

Die Nacht sammelt ihre Sterne ein

In Gedanken bin ich daheim, zuhaus´

Dort, wo einst Heimat, ein ganz besonderes Sein

 

Dort, wo ich an jedem Morgen

Der Hunde Stimmen stets erkannt

Wo man geteilt Freud und Sorgen

Wo man sich sicher war, einer helfenden Hand

 

Heimat, diese einzigartige Geborgenheit

Die ich gelebt, erfahren, gespürt

Die Jahrzehnte in meinem Hatzfeld, welch reiche Zeit

Wenn Sadisten-Diktatur mich mal nicht berührt

 

Heimgekommen, wenn ich geöffnet unsere Gassentür

Vor mir ein duftend blühendes Blumenmeer

Wo Libellen und Schmetterlinge getanzt ihre Kür

War ich bei Freude und Glück zuhause, mit jedem Tag mehr

 

Die Zeit in meiner Heimat, welch Reichtümer gestreut

Ein Leben mit und mitten in der Natur

Für die einfachsten Dinge man sich noch gefreut

Von Überheblichkeit und Hass, keine Spur

 

Ausnahmen, auch die hat es immer gegeben

„Nicht der Rede wert“, deren Seltenheit

Jahrzehnte wie damals zuhause, es wird sie nie mehr geben

Heimatjahre reich geschmückt, trotz fehlender „Grenzen-Freiheit“

 

Der Tag schiebt seine Nacht beiseite

Als ob es mich grüßt, das Himmelszelt

Heimat, so weit bist du. Heimweh gleite

Bring meine Grüße nach Hause, nach Hatzfeld

 

Streichle, unsichtbar, die Stätten meiner Erinnerung

Grüße mir die alt vertraute Spengelgass, die Akazienbaumkronen

Heimat, ich danke dir für jede Erinnerung

Ein Geschenk des Himmels, meines Schicksals, mich mit „Heimat“ zu belohnen

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    25.09.2016

 

 

 

Warum braucht die Welt so viel Leid


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Warum braucht die Welt so viel Leid

184. Tag Krieg

  

So viele Tage schon Krieg

Und an jedem Tag nur Leid, Schmerz

Überall nur Zerstörungen, Ruinen

Wo einst friedlicher Menschen Zuhause

Tausende getötete Unschuldige

Warum braucht die Welt so viel Leid

Warum so viel Schmerz, für ein ganzes Leben

Wo Menschen um ihre Lieben trauern

Vor ihren Gräbern lebenslänglich weinen

Die Heimat einer funktionierenden Zivilisation

Wurde über Nacht zu einer Ruinenstätte

Warum, warum braucht die Welt so viel Leid

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    26.08.2022

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