Foto:©Elisabeth Anton
Weit draußen auf dem Meer
Über die schweigenden Baumkronen
Legt die Natur ihr Abendrot
Wolkenberge wie Farbgirlanden thronen
Am Horizont trägt das Meer ein kleines Boot
Sein Fährmann wollte hinaus, weit aufs Meer
Seine Liebste wiederzufinden
Hoffnung so klein, kein Lichtstrahl mehr
Sehnsucht muss sich mit Schmerz verbinden
Zu groß sein Schmerz, sein heimliches Leid
Er fuhr hinaus aufs weite Meer
Weil er hoffte, weit draußen, mit der Zeit
Sie zu finden. Es wütet das schäumende Meer
Sein Boot findet seine Liebste nicht
Wie klein er doch ist, in diesem Wellenspiel
Plötzlich Stille. Sein altes Boot zerbricht
Bevor er es erreicht´, sein Ziel
Am weißen Segel, am zerbrochenen Mast
Hält er sich fest, weit draußen, zwischen Meer und Sternenzelt
„Oh Himmel, wenn du noch ein Stück Hoffnung hast
Borg sie mir, dass ich sie finde, meiner Träume Wunderwelt…“
©Elisabeth Anton,
Speyer / Hatzfeld
30.03.2020
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