Montag, 2. Juli 2018
Muss, kann man DAS verstehen...?
Muss, kann man DAS verstehen…?
Was wurde in Brüssel beschlossen…?
Muss, kann man das verstehen
Dass der Weg, unkontrollierte Migration zu stoppen
„Aufnahmezentren“ zu errichten - ob in Europa, ob außerhalb…
Was hat das, mit einem geordneten Weg zu tun
Das Leid der Migranten zu lindern
Den unkontrollierten Fluss der Völkerwanderungen zu stoppen
Ich dachte, es geht Europa darum
Die restlichen reichen Länder dieser Welt nicht ausgeschlossen
Den hilfebedürftigen Menschen, in ihrer Heimat zu helfen
Dass sie dort, in ihrem Zuhause, ein humanes Dasein leben können
Was in Brüssel „Sinnvoll Menschliches“ vereinbart wurde
Habe ich bisher noch nicht wirklich durchblickt
Wir brauchen keine „Ankerzentren“ - weder in Europa noch sonst wo
Wir brauchen für jene Menschen Hilfe, die Hilfe brauchen
Vor allem, endlich mal die Klarsicht, dass es einen Unterschied gibt
Zwischen „Asyl-Berechtigte“ und „organisierter“ Völkerwanderung
In welchem Land der Welt gibt es diese Zustände noch?
Europa kann nicht die Welt aufnehmen
Die Welt aber, sie kann, muss, den Hilfebedürftigen helfen
Dort, an Ort und Stelle, um Heimat und Traditionen zu bewahren
Helfen, Helfen ist das Ziel der Stunde
Nicht Europa aus dem Gleichgewicht zu heben
Durch unkontrollierte Einwanderung
Die es, in der Form wie hier in Deutschland
In keinem zweiten Land der Welt noch gibt…
Stoppt die Kriege auf unserem Erdball!
Stoppt Hunger, Durst, Folter, auf unserer Erde!
Wacht endlich auf, im Sinne der Humanität!
Alle in unserem Land pochen vehement auf ihre Rechte, Ausübung ihrer Religion
Dürfen wir das, als Deutsche, hier in unserem Land nicht?
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
01.07.2018
Sonntag, 1. Juli 2018
IHR, IHR Mächtigen dieser Erde, schaut mal über den Tellerrand hinaus...
IHR, IHR Mächtigen dieser Erde, schaut mal über den Tellerrand hinaus…
Sonntagmorgen! Ich höre euch nicht mehr,
ihr, meine Heimatglocken.
Die Geschichte füllt ihre Bücher,
weil die Menschen sie schreiben.
Ohne zu sehen, welch Vernichtungsspur
SIE über unseren Erdball ziehen.
Weil SIE, die Mächtigen, statt Brot, Frieden, Freiheit verteilen,
nur noch Macht und Geld sehen.
Während Millionen Menschen ihre Heimat verlassen müssen,
in abartigen Strömen, unverantwortlichen Folgen entgegen,
hilflos, weil die Mächtigen dieser Erde,
nicht mal mehr sehen können, wollen,
aus welchem Teller SIE Brot, Frieden, Freiheit genießen,
während die Menschen dieser Erde
sich NICHT nach goldenem Gedeck sehnen…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
10.01.2016
Kern oder Schale...?
Kern oder Schale…?
Wo liegt das wahre Glück
Im Reichtum des Geldes, der Seele, des Geistes
Wo liegt der Sinn des Lebens
Im Materiellen, im Geistigen, im Seelenempfinden
Wo liegt das Licht des Lebens
In der Raffgier oder in der Zufriedenheit
Wo liegt dein Weg
In der Entscheidung von Herz oder Verstand
Wo liegt, für dich, der Sinn von Glück und Sein
Im Kern oder in der Schale…???
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
26.01.2018
Warum stoppt keiner diesen mörderischen Lauf...
Warum stoppt keiner diesen mörderischen Lauf…
Die letzten vier Jahrzehnte, ich erinnere mich genau
Scheint die Menschheit immer mehr zu entgleisen
Manch einer trägt seinen Reichtum zur Schau
Der Unschuldige, er spürt Hunger, der Ketten kaltes Eisen
Wohin steuert sie nur, diese Menschheit
Die nicht mehr teilen will, schenken, geben
Was ist sie so traurig geworden, unsere Zeit
Man schätzt weder Alter, Werte, Natur noch Leben
So abgrundtief ist sie gesunken, diese Menschheit
Warum stoppt keiner diesen mörderischen Lauf
Wenige Reiche dieser Welt, sie walten über Leben, Erde und Zeit
Vergessen dabei, dass auch sie nur ein Leben, und auch das steht nicht zum Kauf…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
23.01.2017
Die Geschichte meiner Heimat...
Die Geschichte meiner Heimat…
Sonntagmorgen. In Gedanken daheim
Ich steh an der Ecke, schaue weit hinaus
Dort, dort im Süden, darf die Freiheit sein
Wie reich ich bin, hab doch mein Elternhaus
Wie oft stand ich an dieser Ecke, Richtung Sonnenaufgang
Dann, mein Blick weit nach Süden*, wo grenzenlose Freiheit
Hinter der überwachten Stacheldrahtgrenze
Wo für Hasen, Tauben und Rehe freie Fahrt
So oft, all die Jahrzehnte, dachte ich zurück
An diese Augenblicke, diese Jahre, diese Zeit
Heimat verlassen, das wollte ich nicht
Dies, mündlich und schriftlich, immer wieder betont
Dass ich es nicht meiden will
Nicht missen, meiner Heimat Sternenlicht
Wie gerne hab ich daheim, in meiner Heimat
Meiner Spengelgass gelebt, gewohnt
Ich wollte nur frei sein, endlich frei
Wie es für „Partei-Heuchler“ üblich, möglich
Ich wollte die Welt bereisen, nicht Heimatlose in der Fremde sein
Das betonte ich immer wieder - jährlich, täglich, wöchentlich
Ich gehe weiter, wo einst mein artesischer Brunnen stand
Oft und gerne hörte ich seinem beruhigenden Plätschern zu
Der Brunnen verschwunden, zerrissen alles, das Heimatband
Diese skrupellose Macht schlug das Buch der Deutschen von Hatzfeld
Ohne Regung im Herzen, ohne Tränen in den Augen
Wortlos, stumm, eiskalt, einfach zu…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
24.01.2016
*Die Landesgrenze zum damaligen Jugoslawien
Mensch, vergiss sie nie, die Wunder der Natur...
Mensch, vergiss sie nie, die Wunder der Natur…
Wolken ziehen wie Schleier voller Zaubermacht
Weit hinaus, als ob Richtung Ewigkeit
Wo liegt ihr Ziel, woran sie wohl gedacht
Wenn sie auf Wanderschaft geschickt, zu jeder Jahreszeit
Dieses ewig farbenbunte Wolkenmeer
Ständig Untertan dem selbstbewussten Wind
Mal wohlgetränkt, mal das Himmelblau wolkenleer
Faszinierend schön, wie betörend sie sind
Zaubervoll und ewig auf Wanderung
Diese Wolkenschleier, auf ihrer gleitenden Fahrt
Diesem Naturwunder gehört sie, meine Bewunderung
Auch dem Stacheldraht, wenn jedes Gitterfenster seinen Tautropfenbart
Wolkenformationen lassen Gemälde entstehen
Als ob vor meinen Augen die wertvollste Himmels-Galerie
Welch Wohltat, in dieser Stille, vor solch Gemäldepracht zu stehen
Wunder der Natur, oh Mensch, vergiss sie nie
Sie sind die Diamanten von Leben und Licht
Sie sind die kostbarsten Gemälde unserer Welt
Mensch, der Natur zu danken, vergiss es nicht
Meine Ehrfurcht vor diesem Himmelsaltar, als Dank das Gebet gewählt…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
20.01.2018
Heimat, welch Heiligtum...
Heimat, welch Heiligtum…
Sonntagmorgen in der Heimat, welch göttliche Glückseligkeit
Ich genieße diese Stille, dieses Morgenkonzert der Natur
Die Tauben gurren auf dem alten Kirschbaum
Ich reihe sie lückenlos auf - jede Erinnerung auf ihre Schnur
Spatzen tummeln sich vergnüglich, hüpfen von Ast zu Ast
Der Hahn kräht. Ein früher Spaziergänger weckt das Gassenpflaster
Heimaterinnerungen, welch Segen - fern von Traurigkeit und Seelenlast
Viele Bilder ohne Rahmen geblieben, dennoch goldener Zeiten-Raster
Abermals Hundegebell, Pferdewiehern, Hahnenschrei
Wieder ein Zirpen der Grillen. Blumenduft hüllt den Garten ein
Naturschauspiel des Himmels, welch Wunder. Ich bin dabei
Welch Glückseligkeit, wieder zuhause, auf heimatlicher Erde zu sein
Ich atme, lebe sie gerne, Erinnerungen aus längst vergangener Zeit
Ich spüre, wie mein Heimweh, still und leise, sich in tiefster Seele freut
Heimat, du bist mir tragende Erinnerungssäule, göttliche Geborgenheit
Wenn der Herbst meines Lebens, bei dir, noch immer Rosen seines Frühlings streut…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
05.06.2005
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