Montag, 1. Februar 2021

Wir haben alle unsere Träume, jeder sein Recht auf Leben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Wir haben alle unsere Träume, jeder sein Recht auf Leben

 

Ich kann es mir nicht erklären

Warum Menschen vom Reichtum erblinden

Hilflose allein gelassen, können sich nicht wehren

Herzen nicht mehr zu Herzen finden

 

Was war es mal so wunderschön

Daheim, zuhause in der Heimat

Gemeinsam vor den Problemen zu stehn´

Die Welt heute, nur noch Eisherzen hat

 

Nachbarn kennen sich nicht mehr

Die Zeit des Wohlstands hat viel Fremde geprägt

Kaum einer schaut hin, wenn des Anderen Glas leer

Kaum einer sich noch zur Hand des Bettlers bewegt

 

Wo Achtung, Ehrfurcht, die Liebe nicht mehr wohnen

Wo die Reichen immer reicher werden

Wird mit der Zeit, eines Tages, eine Armut thronen

Wie noch nie dagewesen auf Erden

 

Die Macht geht immer vom Volk aus

Sagte man sich, seit ewigen Zeiten                

Das Volk wünscht nur Frieden, Freiheit, für alle ein Zuhaus´

Wo Anstand, Gerechtigkeit, Ehrfurcht, durch unser aller Leben gleiten

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                30.01.2021

 

 

 

 

 

Zugtrieb der Störche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Zugtrieb der Störche 

 

Angeborener Zugtrieb der Störche

Lässt sie fliegen, zielgenau

In jedem Jahr

Her und hin, hin und her

 

Dann gleiten sie, majestätisch

Tausende Meter hoch über dem Meer

Jedes Jahr, seit Menschengedenken

Richtung wärmere Länder

 

Irgendwann wieder zurück

Wunder der Natur, von Menschen kaum gesehen

So selten noch daran gedacht

Wie wertvoll jedes Lebewesen dieser Erde

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 29.01.2021

 

 

Deutschtum, Heimat, alles ausgelöscht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Deutschtum, Heimat, alles ausgelöscht

 

Lange her. Einst stand es dort

Das schöne, vertraute Wäldchen

Lauschte dem Rauschen des Wassers

Vom artesischen Brunnen

 

Dahinter, da stand es einst

Das kleine Bahnwärterhäuschen

Die Schmalspurbahngleise schweigen

Zwischen Haus und artesischem Brunnen

 

Einst lebte man sie dort, voller Stolz, in dieser Stadt

Elternhaus, Heimatjahre, Gärten, breite Gassen

Weizenfelder, soweit das Auge sah

Überall der Stempel von „Heimat“ eingraviert

 

Fleiß und Schuften unserer Ahnen zu sehen

Ihr Aufopfern für eine bessere Welt für kommende Generationen

Im Überlebenskampf, immer vor der Hoffnung zu stehen

Ohne zu denken, dass eines Tages „Heimat“ fällt

 

Eines Tages, alles, Deutschtum und Heimat, verstummt

Das Rauschen des Trinkwassers beim artesischen Brunnen

Grunzen der Schweine, alle Laute von Tieren, Vieh dahin

Weil Aussiedlung von den Mächtigen organisiert

 

Ohne, je daran gedacht zu haben

Was es heißt, für ein Menschenleben

Wenn man Errungenschaften und Werte von Generationen auslöscht

„Heimat“ opfern muss, weil ein Leben in Freiheit ersehnt

 

Statt Grenzen zu öffnen, hat man lieber Deutschtum und Heimat ausgelöscht

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                22.01.2021

 

 

 

 

 

 

 

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