Mittwoch, 3. Februar 2021

Die Zeit daheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Die Zeit daheim                   

 

Sie sitzt, nachdenklich, auf einer Bank

Die Stille streichelt ihren Atem

Der Fluss grüßt mit seinen Wellen

Die Nacht schenkt ihre Finsternis

 

Die Zeit tickt leise weiter

Kirchturmuhr schlägt die Stunde, wie immer

Wenn der Fluss das Ufer küsst

Wellen, seine Träume in Steine eingravieren

 

In Gedanken weilt sie daheim

Wo noch eine Petroleumlampe

Wertvolle Romantik, Reichtum für die Seele

Wenn das Feuer im Holzofen knistert

 

Wenn die Stille das Abendrot umarmt

Um der Welt „Gute Nacht!“ zu wünschen

In einer Zeit, die friedlich und geborgen war

Die längst dahin, seit Heimat man ausgelöscht

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

               30.01.2021

Wozu? Wofür?

 

 

 

 

 

 

 

 

  


Foto:©Elisabeth Anton

 

 Wozu? Wofür?

 

Menschen aus ihrer Heimat vertreiben

Sie zum Wandern zwingen

Weil, die Armut nicht mehr zu ertragen

Ob Hunger, Kriege, Diktatur oder Hass die Gründe

Das alles schadet Mensch und Erdball

Menschen brauchen ihre Heimat

Wenn sich unterschiedliche Kulturen vermischen

Das ist vorprogrammiertes Leid

Da gibt es, wieder mal, keine Gewinner

Sondern nur Zerstörung und Unzufriedenheit

Ein Chaos an Völkerwanderungen

Wird nie was Gutes bewirken

Nur zerstören, wo immer auch das Endziel

Die vielen Toten an den Landesgrenzen der Diktaturen

Die vielen unschuldigen Toten auf dem Grund der Meere

Die vielen Kriegstoten, in sinnlosen Kriegen

Die Mächtigen werden mächtiger und reicher

Die Frage bleibt nur: „Wozu? Wofür?“

Wenn die Menschheit nur noch in Aufruhr und Zerstörung

Ohne Heimat, ohne Zuhause, ohne Ziel

Ohne Weg, wohin der Tag Richtung Abend führen wird

Wenn alles, was einst Zivilisation und Wohlstand

Nur noch im Abgrund der Macht versunken…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  30.01.2021

 

Deine Zeit, du musst sie leben, spüren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Deine Zeit, du musst sie leben, spüren                                  

 

Der Wald genießt die Ruhe der Nacht

Blumen, Gräser, Vögel, Bäume, sie ruhen aus

Mit stillem Sternenleuchten alle bedacht

Alle genießen den Zauber der Stille, ihr Zuhaus´

 

Und wenn der Wind sie alle umarmt

Mit leiser Melodie, im schweigenden Mondlicht

Hat die Natur sich längst ihrer Wunder erbarmt

Mehr Schönheit, mehr Wohltat geht nicht

 

Wer nicht blind vor Reichtum und Wunder der Natur

Der spürt das Glück des Lebens in Vollkommenheit

Wir gehen alle nur einmal durch unsere einzige Spur

Wie wir leben, wird sie eingraviert, als Erinnerung unserer Zeit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 30.01.2021

 

 

Jedem von uns die gleichen Chancen

                  Foto:©Elisabeth Anton       Jedem von uns die gleichen Chancen                                            Die Natur fr...