Mittwoch, 3. November 2021

Achtet jeden Tag auf unsere Natur


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Achtet jeden Tag auf unsere Natur                                        

 

Die Natur bemalt das Himmelszelt

Weiße Wolken vor wundervollem Himmelblau

Wie schön sie ist, unsere Welt

Ob ich über Wiese, Gärten, Täler, Berge, Meere schau

 

Überall auf unserem reichen Erdball

Blüht und gedeiht die Natur in Einzigartigkeit

Mensch, bringe diese Erdenreichtümer nicht zu Fall

Wach auf! Schau hin! So wertvoll Leben, Frieden, Freiheit

 

Die Menschheit geht so blind durch die Zeit

Ohne zu sehen, was sie uns schenkt, unsere Natur

Wacht auf! Schaut zur Natur, ihrer Vollkommenheit

Sie schenkt uns nur einmal ihre Perlen, für unsere einmalige Erdenspur

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  04.09.2021

 

Dienstag, 2. November 2021

Herbstzeit, ein Welken, ein Vergehen


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Herbstzeit, ein Welken, ein Vergehen                                     

 

Herbstzeit

Ein Welken und Vergehen

Wie der Zeiger der Zeit es will

 

Herbstzeit

Ein Farbenmeer im Sonnenlicht

Ein Welken ohne Sprache, ohne Musik

 

Herbstzeit

Ein buntes Blättermeer küsst die Erde

In einem einzigartigen Herbstteppich

 

Herbstzeit

Ein Welken von Leben und Zeit

Ein Dahingleiten gelebter Jahreszeiten

 

Herbstzeit

Eine Symphonie der Farbenpracht

Ein Welken, im steten Atmen der leisen Vergänglichkeit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                28.10.2021

Die Geschichte der Macht kennt kein Erbarmen


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Die Geschichte der Macht kennt kein Erbarmen                 

 

Grau in Grau schenkt der Morgen

Meine Gedanken lassen Erinnerungen leben

Heimat, nicht zu kaufen, nicht zu erben, nicht zu borgen

Heimatjahrzehnte, das edelste Glück in meinem Leben

 

Bilder ziehen vor meinen Augen dahin

Jahrzehnte voller Glück und Hoffnung

Heimat, wo immer ich auch bin

Sie trägt mich, die Macht der Erinnerung

 

Ich lass Erinnerungen atmen, mich umarmen

Ich danke für diese reiche, wertvolle Zeit

Geschichte der Macht, sie kennt kein Erbarmen

Nimmt alles mit, auf diesen Spuren ewiger Vergänglichkeit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 01.11.2021

 

Allerheiligen


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Allerheiligen                                    

 

Allerheiligen

Die Gräber schweigen

Die Seelen ruhen

Ein Kerzenmeer, so friedlich

Strahlt Ehrfurcht über die Blumen

Der Herbstwind trägt

Die welken Blätter von Grab zu Grab

Die Stille umarmt den Friedhof

Tief im Herzen Erinnerungen spürbar

Wenn wortlose Tränen auf die Gräber fallen…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 01.11.2021

Montag, 1. November 2021

Ein kleines Holzkreuz


 

 

 

 

 

 

 

 

 
Foto:©Elisabeth Anton

 

Ein kleines Holzkreuz                                           

 

Auf dem Friedhof, ein Blütenmeer

Auf den Gräbern, die Schönheit der Blumenvielfalt zu sehen

Nur ein Grab, es blieb auch heute, Allerheiligen, blumenleer

Keiner wird mehr vor diesem Grab stehen

 

Ihr Sohn, gestorben nachdem kaum geboren

Er hatte schwarzes lockiges Haar

Bis zu ihrem Tod hat sie um ihn geweint

Blumen legte sie auf sein Grab, jeden Tag, Jahr um Jahr

 

Ein kleines Holzkreuz erinnert an ihr Glück

Das eine Tragödie, nach nur wenigen Stunden

Kaum geboren, holte die Vergänglichkeit ihn zurück

Nur nicht, einer Mutter lebenslange Wunden

 

Jahrzehnte hat sie vor diesem Grab gestanden

Mit Tränen in den Augen, ihre Seele voller Schmerz

Weil, plötzlich alles Glück abhanden

Sie weinte um ihren Sohn, bis es aufgehört zu schlagen, ihr Herz

 

Heute, Allerheiligen, steht es noch, das Holzkreuz, am blumenleeren Grab

Bald, bald umarmt von der Macht der Vergänglichkeit

Die Zeit, sie nahm schon so vieles mit, von Grab zu Grab

Wenn der Letzte gegangen, waltet nur noch die Macht der Vergänglichkeit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  01.11.2020

 

 

 

Wir sind nur ein vorübergehender Schatten


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Wir sind nur ein vorübergehender Schatten                                   

          Für meine Freundin V. J.

 

Ein weißer Marmorstein erinnert mich

An Jahre voller Freundschaft und Glück

Er zeigt mir, wie plötzlich so vergänglich

Ein junger Lebensweg, wenn vom Tod umarmt, ohne Zurück

 

Sie war so jung, lebensfroh, so voller Hoffnung

Dass ihre Zukunftsträume sich irgendwann erfüllen

Heute, heute blieb nur noch die Erinnerung

Blütengestecke ihren Grabstein umhüllen

 

Ihr Foto erinnert an unsere Jugendzeit

In der Blüte ihres Lebens musste sie gehen

Heute, beendet auch ihrer Mutter Traurigkeit

Seit sie verstorben, wird niemand mehr vor diesem Grab stehen

 

Jahrzehnte lang, Tränen voller Leid und Schmerz

Eine Mutter hat sie geweint, um ihr einziges Kind

Warum hat es aufgehört zu schlagen, ihr so junges Herz

Die Zeit nimmt unbarmherzig mit, genau wie die Blätter der Wind

 

Ausgelöscht, vergangen, als ob nie gewesen

So bewegt er sich nun mal, des Schicksals Taktstock

Was sind wir nur für unbedeutende Lebewesen

Sagt uns vor jedem Grabstein der schweigend blühende Rosenstock

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   01.11.2020

 

 

 

Wenn man als Letzte zurückbleibt, auch an Allerheiligen


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Wenn man als Letzte zurückbleibt, auch an Allerheiligen                                    

 

 Ein altes Fotoalbum

Liegt verlassen

Auf dem uralten Tisch hinter dem Ofen

 

Wo sie gesessen, so oft

Viele Stunden, über Jahre

Bei Kerzenlicht

 

Fotos sich angeschaut

Von Blatt zu Blatt

Von Generation zu Generation

 

Mit Wehmut in der Seele

Mit Tränen im Herzen

In Gedanken an alle, die gehen mussten

 

Jedes Foto, ein Lebensroman

Eine Geschichte über Generationen

Die noch Anstand, Charakter, Ehrfurcht, Würde gelebt

 

In Dankbarkeit für alles

Was Erde und Himmel geschenkt

Was die Jahre an Glück alles gezählt

 

Als noch die Hoffnung gelebt

Kinderlachen durch Haus, Hof, Garten zu hören

Immer mit und mitten in der Natur

 

Im Kreislauf ihrer Schönheit

Auf den Spuren der Vergänglichkeit

Bis alle gegangen, alles stumm und leer

 

Nun sitzt sie da

Ihre Tränen kann sie nicht mehr zählen

Schon lange nicht mehr

 

Seit sie vor vielen Gräbern

Betet und weint, jeden Tag

Ohne zu hören, wie ihre Tränen

 

Auf die mitgebrachten Rosen fallen

Die Kerzenflammen erlöschen

Im Meer ihrer Tränen

 

Geschenkt von der Vergänglichkeit

Vom Lauf des Lebens

Wenn man als Letzte zurückbleibt, auch an Allerheiligen…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                03.11.2020

Ehrliche Freundschaft, unbezahlbarer Reichtum, zu jeder Jahreszeit

                  Foto:©Elisabeth Anton       Ehrliche Freundschaft, unbezahlbarer Reichtum, zu jeder Jahreszeit       „Freundschaft“, w...