Freitag, 5. November 2021

„Für Hatzfeld kein Zurück!“


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

„Für Hatzfeld kein Zurück!“                                                                                 

 

Heimat, du bist geblieben

Tief in mir, treu mein Heimweh, bis heut

Was du einst gewesen, bis man uns vertrieben

Weil Freiheit ersehnt, von vielen fleißigen Leut´

 

Heimat, du bist der edelste Blütenkranz

Wo Sprache, Elternhaus, Sitten mich umarmt

Ob Mundart, ob Bräuche, Gesang oder Tanz

Erinnerung lebt in mir, meines Heimwehs sich erbarmt

 

Heimat, der goldene Oktober umarmt jetzt deine Gassen

Deine Menschen gegangen, nur wenige noch dort

Mein Heimweh, es wird unsere Erinnerungen leben lassen

In Gedanken streife ich sie oft, die Jahrzehnte in meinem Heimatort

 

Diese meine zweigeteilte Welt

Einmal Diktatur, diese unerträgliche Zeit

Und dann, meine Heimat, mein Hatzfeld

Diese Jahre voller heimatlicher Schätze und Geborgenheit

 

Ob Pferdewagen beladen zur Erntezeit

Ob Lieschen, Traubenlese, Korn zur Mühle fahren, Brauchtum

Die Sprache meiner Jahre, sie beschrieb Heimatgeborgenheit

All die Schätze meiner Heimat, dieser einzigartige Reichtum

 

Hatzfeld im Banat, meine Wiege, mein Zuhause

Dort lebte ich einst Muttersprache, Jahreszeitenzauber, Heimatglück

Es scheint, die Geschichte macht ihre größte Pause

Beendete meiner Heimat letztes Kapitel: „Für Hatzfeld kein Zurück!“

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    11.10.2016

 

 

 

Der Baum



 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Der Baum                                                                                                  

 

Alles stirbt und geht, mit der Zeit

Nur er steht, lange noch, aufrecht vor dem Himmelszelt

Der Baum steht da, als ob ewig seine Zeit

Während schon lange gestorben, seine innere Welt

 

Er stirbt langsam, der wundervolle Baum

Er liegt erst flach, wenn er sich gewidmet der Ewigkeit

Seine wundervolle Krone einst, welch Blütentraum

Bis der Tod ihn umarmt, beendet seine Lebenszeit

 

Sicher und langsam sein stilles Sterben, die letzte Hoffnung

Obwohl vom Tod berührt, lebt sie noch lange, seine Welt

Welch Reichtum, sie zu bewundern, des Baumes Erinnerung

Obwohl gestorben, sehr lange, er noch aufrecht vor dem Himmelszelt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  25.09.2016

 

 

 

Donnerstag, 4. November 2021

Nur die Menschen sind blind


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Nur die Menschen sind blind                             

 

Unsere Erde, so reich

Unsere Natur, voller Wunder

Unsere Welt, ein Paradiesgarten

 

Unsere Erde, so wunderschön

Unsere Natur, so einzigartig

Unsere Welt, ein Traum in Vollendung

 

Nur die Menschen sind blind

Sie sehen sie nicht, die Wunder der Natur

Unsere reiche Erde, den Paradiesgarten „Welt“…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 28.10.2021

 

 

Wacht auf, IHR, Mächtigen dieser Erde


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Wacht auf, IHR, Mächtigen dieser Erde                                                       

 

Rosa Wolkenstreifen am Himmelszelt

Der Morgen hat eben seine Malstunde

Wie wunderschön sie ist, unsere Welt

Nur Menschen sehen nicht, wie groß ihre Wunde

 

Kehrt um! Stoppt den Wahnsinn

Kriege zerstören alles, was wir von Erde, Himmel, Leben bekommen

Stoppt Kriege, Hunger, Leid, Vernichtung! Schaut endlich hin

IHR Mächtigen dieser Erde, sorgt dafür, dass keinem Leben genommen

 

Unsere Erde ist, noch, ein reiches Wunderland

Wahret dieses Paradies, das uns nur einmal gegeben

IHR Mächtigen, IHR Superreichen dieser Erde, teilt endlich, reicht die Hand

Weil allen Menschen diese Erde, Leben, Frieden, Freiheit, die Liebe gegeben

 

Man muss alles nur teilen, leben wollen

Weil diese Erde UNS ALLEN GEHÖRT

Kriege, Vernichtung, Hungersnot, sie werden nur so lange rollen

Bis IHR Erdball und Menschheit, mit eurer Skrupellosigkeit zerstört

 

Was sagt IHR dann EUREN Kindern, Enkelkindern, Urenkeln…???

 ©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  25.09.2016

 

 

 

 

Damals und heute


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Damals und heute                                                                                                   

 

Welch Bild sich majestätisch vor mir ausbreitet

Die alten Weiden küssen die Kaul

Der Morgen so sanft in den Tag gleitet

Auf dem alten Apfelbaum nur wenige Äpfel faul

 

Am Horizont will die Sonne sich zeigen

Im Hof regen sich die Hühner, Schweine, Tauben

Die Nacht muss sich mit ihrer Dunkelheit verneigen

Dem Tag Platz zu machen, der Zeit, dem Leben, Hoffnung, Glauben

 

Nebelschleier tanzen durch Gassen, über Wiesen, Feld

Breiten ihre Wellen weit übers Land

Wie schön es war, wenn Sonnenaufgang in Hatzfeld

Hundebellen, Hahnenkrähen am Morgen, Kinder spielten im Sand

 

Am Schuppenbalken webte die Spinne ihr Netz, schon früh

Welch Wunder der Natur, im Anblick von Sonnenaufgang am Horizont

Der Alltag war Freude, Glück, Ehrfurcht, Sorge und Müh´

Und heute? Heute, dort, die Fremde aller Fremden wohnt…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   25.09.2016

 

 

 

 

 

Mittwoch, 3. November 2021

Glaube immer an das Gute


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Glaube immer an das Gute                                 

 

Wenn das Schicksal austeilt

Und die Felsbrocken liegen vor deiner Tür

Die Sorge auch bei dir verweilt

Mal ein Dagegen, mal ein Dafür

 

Entscheide dich immer für die Hoffnung

Für das Gute, das Weitergehen Richtung Licht

Auch ein Felsbrocken braucht mal Umarmung

Auch Sorgen mögen der Sonne Licht

 

Wie immer auch Schicksal für dich entschieden

Bleibe aufrecht, umarme Schmerz und Tränen

Auch mit Leid und Sorgen gibt es Seelenfrieden

Du musst an das Gute glauben, Herzenssonne erwähnen

 

Wenn es oft auch bitter schwer

Das Leben wird immer weitergehen

Verzweifle nie! Lass dein Glas halb voll sein, nicht halb leer

Und schon kannst du Licht und Hoffnung sehen

 

Auch mit Sorgen, Schmerz und Leid

Muss man seine Wege weitergehen

Bedenke: Wir haben alle nur eine Zeit

Kein Zögern, kein Verzweifeln, immer Hoffnung sehen

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   04.09.2021

 

 

 

 

 

Durchgetaktet…


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Durchgetaktet                            

 

Eine Fabrik in der Fabrik

Etagenweise, die verschiedenen Abteilungen

Massenbetrieb, Durchlaufvorgänge

Alles am laufenden Band

Alles funktioniert Richtung Gewinnorientierung

Alles über eine aufgeklebte Patientennummer

Jeder mit seinem Plastikarmband

Worauf Name, Geburtsdatum zu lesen

Die Nummer der Einweisung, Krankenhausname

Der Betrieb läuft, ungeniert

Ob ein Mensch allein, übersehen, vergessen

Es zählt nur noch das Endergebnis

Überall und für alles nur Supergewinn angestrebt

In vier Stunden wurde keiner gefragt

Ob er Durst, ob es ihm gut geht

Ob er Schmerzen, ob er was braucht

Durchgetaktet bis ins Detail

Konform den Anforderungen von Gewinn

Der Mensch, nur eine Nummer

Manches nette Herz brachte Sonne pur

Wenn auch nur als Wunschtraum…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                     07.09.2021

 

 

 

 

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