Sonntag, 3. November 2024

Ewige Friedenszeit, der einzige Weg für unsere Welt, Zukunft unserer Kinder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Ewige Friedenszeit, der einzige Weg für unsere Welt, Zukunft unserer Kinder

                                                                                                      

Unsere Welt, sie ist so wunderschön

Warum, warum könnt IHR das nicht sehen

IHR, IHR Mächtigen dieser Welt, wollt IHR nur den Weg des Tötens gehn´

Könnt IHR den Sinn unseres Daseins nicht mehr sehen

 

Unsere Welt muss bestehen bleiben

In ihrem Reichtum, ihrer grenzenlosen Schönheit

Stoppt die Kriege, dieses Vernichten, dieses tödliche Treiben

Wacht auf! Schaut endlich zur Wirklichkeit

 

So darf es nicht weitergehen

Stoppt das Töten dieser unschuldigen Soldaten, stoppt jedes Vernichten

IHR, IHR habt die Macht, das Gute, das Edle zu leben, zu verstehen

IHR, IHR müsst auf diese Gräueltaten, diese Kriege verzichten

 

Warum sieht keiner mehr den Weg der Diplomatie

Warum sieht keiner mehr, wie viele Tränen die Menschheit weint

Warum, warum wollt IHR sie nicht, die ewige Friedenssymphonie

Warum, warum wollt IHR nicht mehr, dass Friedenssonne überall scheint

 

Wacht auf! Stoppt die Kriege dieser Welt

Stoppt das Töten, stoppt all die Gräueltaten unserer Wirklichkeit

So oft, haben meine Großeltern über das Grauen der beiden Weltkriege erzählt

Mir als Geschenk des Lebens überreicht, dass ich sie leben darf, die Friedenszeit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                20.10.2024

 

 

Ein Engel, ein Licht der Hoffnung, auch für mich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Ein Engel, ein Licht der Hoffnung, auch für mich                                           

 

Ich sehe mich vor dem Himmel stehen

Fragend, soll ich klingeln oder nicht

Wolken still an mir vorbeigehen

Da sehe ich einen Engel, er hält ein Licht

 

Er trägt es, so behutsam, durch das Wolkenmeer

Er schaut, wo auf der Erde Leid und Tränen zu sehen

Er trägt es so liebevoll. Das Licht, wie ein Sternenmeer

Und ich, ich darf auch vor diesem Wunder stehen

 

Ein Engel, ein Engel leuchtet mir den Weg, so hell sein Licht

Er sieht meine Tränen, schweigt wie Zeilen im Buch

Mein Leid vertreiben, das kann er nicht

Aber es erträglich machen, dass es nicht scheint wie Fluch

 

Vor der Himmelspforte blieb ich stehen

Und schau über Wolken und Sternenmeer

Ich war wie erstarrt, konnte nicht weitergehen

Ich schau zum Engel hoch, habe keine Tränen mehr

 

So viele Jahre schon habe ich geweint

Geweint über meine Schicksale, diese teuflische Krankheit

Und jetzt? Jetzt, des Engels Licht mir entgegen scheint

Alles vergänglich, der Schmerz, das Glück, das Leben, die Zeit

 

Ich steh vor dem Himmelstor, klingeln musste ich nicht

Kostenlos hält ein Engel dieses Licht, auf für mich

Ich glaube an die Macht der Liebe, der Engel Seelengericht

Ich musste nicht klingeln. Ein Engel dachte auch an mich

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                17.08.2009

 

 

 

 

Samstag, 2. November 2024

Dämmerung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Dämmerung                                                 

Wenn Alzheimer dein Schicksal

 

Draußen, schweigende Dämmerung

Langsam verabschiedet sich der Morgen von der Nacht

Wie ein Schleier so zart, öffnet sich meine Erinnerung

Ein Weg zu schönen Stunden stets freigemacht

 

Schicksale lasten in meinem Herzen, Seele und Verstand

Alles dreht sich nur um meine Pflicht

Rund um die Uhr reiche ich beiden meine Hand

Immer wenn danach gesucht. Sie „sehen“ das nicht

 

Keiner sieht mein Leid, meine Tränen

Keiner merkt, wie groß dieser Schmerz für mich

Er kann nicht mehr meinen Namen erwähnen

Namenlos durch ihn, für heute und ewig

 

Langsam gähnt der Tag, wacht auf

Stille überall. Ich höre meine Tränen, wie sie fallen aufs Papier

Meine Hoffnung will leben. Ich schau zum Himmel auf

Um einen Stern zu sehen. Es ist keiner mehr hier

 

Ein neuer Tag, ein neues Hoffen, neue Tränen geweint

Alles Fragen ohne Antwort. Ich trage meinen Schmerz allein

Bald, glühende Sonne in voller Schönheit uns scheint

Wie können Leben und Schicksal, vor allem Menschen, so grausam sein

 

Des Tages Licht zeigt voller Kraft sein Strahlen

Tief im Herzen weine ich nach „unserer Erinnerung“

Meine Schicksale, was seid ihr für stille, heimliche Qualen

Mein Herz weint, draußen stirbt mal wieder eine Dämmerung

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   19.08.2009

 

 

 

 

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