Donnerstag, 7. November 2024

Alzheimer, du teuflisches Spiel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Alzheimer, du teuflisches Spiel                      

 

Wenn deinem Leben die Gesundheit fehlt

Dann ist´s wie Nacht ohne Sternenlicht

Egal was du für den Augenblick auserwählt

Ohne Gesundheit ist alles dahin, jedes Ziel zerbricht

 

Träume gehen wortlos verloren

Ziele von Glück und Freud´ bleiben leer

Manchmal fragt man sich, ob man geboren

Um so viele Tränen zu weinen, Tränen wie Sand am Meer

 

Seit diese Krankheit unseren Alltag bestimmt

Ging mein Lächeln, tief im Herzen, auf unbekannte Reise

Diese Alzheimer, uns alles nimmt

Zu jeder Zeit, an jedem Ort, auf ihre Art und Weise

 

Wie lahmgelegt ist man in den Krallen dieser Krankheit

Weil man nach Antwort sucht, die keiner findet

Was freuten wir uns auf unsere Herbstzeit

Jetzt, welke Blätter man nicht mehr zum Kranze bindet

 

Im Chaos seiner wie vergessenen Gedankenwelt

Erlebe ich seinen Kampf um Wissen und Erinnerung

Ich sehe, wie ihm „ein Stein vom Herzen fällt“

Wenn er die Gegenwart erkennt, den Augenblick voller Hoffnung

 

Schmerz und Wut enden immer am gleichen Ziel

Man verliert das Jetzt, den Kampf um die Hoffnung

„Alzheimer“, was bist du nur ein teuflisches Spiel

Wenn du Gegenwart ausgelöscht, jegliche Erinnerung

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    24.07.2009

 

 

Mittwoch, 6. November 2024

Mensch, wie arm, wie blind du geworden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Mensch, wie arm, wie blind du geworden                       

 

Wir sind so arm geworden

Mensch, siehst du das nicht mehr

Nur noch Zerstören, Töten, Morden

Es weint die Erde, Natur, Himmel, es weint das Meer

 

Mensch, schau in die Welt

Wie reich und schön sie ist

Wenn Frieden unserem Erdball bestellt

Bleibt sie voller Licht, der Menschheit Lebensfrist

 

Stoppt das Töten, Hungersnot, die Kriege der Welt

Wir brauchen keine Heldengräber mit ihrem Kerzenmeer

Wir brauchen Frieden, der unsere Zeit erhellt

Wir brauchen Zuversicht, dass das Glas der Hoffnung nie leer

 

Stoppt die Kriege auf unserem Erdball

Stoppt das Töten, Hungersnot, Todesstrafe, Morden

Mensch, siehst DU nicht, DU bringst alles zu Fall

Ob durch Schweigen oder Morden. Mensch, wie arm du geworden

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 01.11.2024

 

 

 

Dienstag, 5. November 2024

DU, DU bist nicht nur gestorben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

DU, DU bist nicht nur gestorben                                    

 

DU, DU bist nicht nur gestorben

DU hast das Leben nicht nur einmal verlassen

DU bist, plötzlich, nicht mehr da

Keine Stimme mehr, keine Nähe

DU, bist nirgendwo mehr zu finden

DU, bist nirgendwo mehr zu hören

 

DU bist nicht nur gestorben

DU bist verschwunden, nie mehr dich zu sehen

Deine Wärme, deine Umarmungen, einfach weg

Alles ist anders, alles ist nur noch still und finster

DU hast alles mitgenommen, das merke ich an jedem Tag

Auch nach 15 Jahren fehlst DU, überall, zu jeder Stunde

 

DU bist nicht mehr da, wenn der Mond aufgeht

Wenn die Sonne am Horizont, wie sehr DU mir fehlst

Spazieren ohne dich, Sorgen abwägen

Fehlst DU mir immer, genau wie an jedem Sonntag

DU fehlst mir an jedem Morgen

Am Mittag, Nachmittag, am Abend, in der Nacht

 

DU fehlst mir, wenn die Mittagsglocken läuten

DU fehlst mir, wenn der Regen an die Scheiben klopft

DU fehlst mir, wenn die Jahreszeiten durch den Garten schwimmen

DU fehlst mir, wenn die Eiszapfen an der Dachrinne in der Sonne glitzern

Wenn die Schwalben ihre Nester bauen, bist DU auch nicht hier

DU fehlst mir in jeder Stunde, in jedem Augenblick

 

DU bist nicht nur gestorben, verschwunden

Dein Sarg mit hundert roten Rosen, dies Bild bleibt für immer

Und lässt mich weinen, an jedem Tag

DU fehlst überall, an jedem neuen Tag

DU fehlst unserem Traumkind, DU fehlst mir, in jedem Augenblick

DU bist nicht nur einmal gestorben

DU bist überall gestorben, Du hast unser Leben mitgenommen

 

Alles, alles, für immer, an jedem Tag

In jedem Jahr, in allen Augenblicken

DU bist nicht nur einmal gestorben

Du stirbst mich mit, an jedem neuen Tag

Bis zu meiner letzten Träne für DICH, meinem letzten Atemzug

Alles, alles hast DU mitgenommen

Nur die Liebe, die Liebe ist geblieben

Bis auch ich in deinem Sternengarten zuhause

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   01.11.2024

 

Montag, 4. November 2024

Habt IHR keine Angst, kein Herz

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Habt IHR keine Angst, kein Herz                           

 

Nachrichtenzeit

Welch Grauen ohne Ende

Welch Schmerz, wenn man sieht

Dass keiner diese Kriege beenden will

Keinem weint das Herz

Wenn schon wieder, immer wieder

Ein Soldat sein Leben verloren

Jeden Tag, seit Jahren, immer wieder

Nur getötete Unschuldige

Getötete unschuldige Soldaten

Denen man Leben und Familie gestohlen

Deren Familien man ihn gestohlen

Er kann sein Leben nicht mehr leben

IHR, IHR, Mächtigen dieser Welt

WER, WER erlaubt EUCH dieses Töten

Habt IHR keine Angst

Wenn Leben, Himmel, Erde und Natur

Dieses Grauen, dieses Morden, nicht mehr mitansehen wollen

Und all ihren Zorn auf die Erde schicken

Fürchtet IHR den Zorn, die Gerechtigkeit von Erde, Natur und Himmel nicht

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  20.10.2024

 

 

Jedem von uns die gleichen Chancen

                  Foto:©Elisabeth Anton       Jedem von uns die gleichen Chancen                                            Die Natur fr...