Dienstag, 29. August 2023

Wollt IHR alles vernichten?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

Wollt IHR alles vernichten?                                     

 

Wollt IHR alles vernichten

Was Generationen, unsere Großeltern, Eltern aufgebaut

Sollen unsere Kinder, Enkelkinder, auf alles verzichten

Was wir als Glück geliebt, gelebt, voller Stolz auf Zukunft vertraut

 

Wollt IHR alles zusammenschlagen

Wo einst Zivilisation, Heimat und Wohlstand gelebt

Will keiner sich mehr fragen

Wofür das Herz unserer Kinder Zukunft bebt

 

Wacht auf! Alle haben ein Recht auf Leben

Wir wurden auf dieser schönen Erde geboren

Alles, was atmet, leuchtet, uns allen gegeben

Wenn Kriege, das Töten, nicht beendet werden, was ist, für wen, warum, verloren

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   02.07.2023

 

 

Sonntag, 27. August 2023

Die Liebe, das wundervollste Geschenk des Lebens


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Die Liebe, das wundervollste Geschenk des Lebens            

 

Die Liebe

Diese Gefühle für jene Seelen

Die, Gutes wollen, Gutes tun

 

Die Liebe

Diese Allmacht, nirgendwo zu kaufen

Nicht zu erben, nicht zu verkaufen

 

Die Liebe

Sie ist einfach da

In ihrer einzigartigen Allmacht

 

Die Liebe

Sie fühlt mit Geist, Körper und Seele

Wenn sie Sehnsucht und Begehren atmet

 

Die Liebe

Sie ist der Perlenweg durchs Leben

Wenn Diamanten des Glücks auf deinen Weg gelegt

 

Die Liebe

Sie ist wie ein Gefühlsteppich

Aus Rosenblättern, Moos und Sternengold

 

Die Liebe

Wie wunderschön, wenn sie dich umarmt

Dich lahmlegt, ob du es willst oder nicht

 

Die Liebe

Dieser gelebte Traum

Ob Sonnenwärme, ob Wolkenmeer

 

Die Liebe

Dieses Glück ohne Grenzen

Dieser Seelenbalsam ohne Preis

 

Die Liebe

Diese Zärtlichkeit berührender Umarmung

Wenn Begehren und Sehnsucht ihren Stern gefunden

 

Die Liebe

Diese Einzigartigkeit aller Gefühle

Dieser Segen für Seele und Geist

 

Die Liebe

Für deine Seele das wundervollste Geschenk des Lebens

Wenn dir dieses Glück auf deinen Weg gelegt, für dein ganzes Leben

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 17.08.2023

 

Welch Wohltat, Zeit zu spüren, zu leben, wenn der Augenblick wortlos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Welch Wohltat, Zeit zu spüren, zu leben, wenn der Augenblick wortlos

                                                                                                                       

So still, so wunderschön, der Sommermorgen

Als ob die Zeit ihren Zeiger angehalten

Ich schiebe sie weit fort, Leid, Schmerz und Sorgen

Versuche, den Augenblick mit Hoffnung und Schönheit zu gestalten

 

Ich klammere mich an nichts, in diesem Augenblick

Ich schaue voller Ehrfurcht und Dank zum Himmelszelt

Die Sonne verschwunden. Bestimmt kehrt sie wieder zurück

Ich atme Augenblick, fernab der pulsierenden Welt

 

Ich halte ihn fest, diesen spürbaren Augenblick

Und wünsche mir, im Sein der Zeit zu schweigen

Der Stille zu lauschen, der Seele leises Glück

Versuche, in Ehrfurcht und Dank, mich vor dem Leben zu verneigen

 

Ich will nur den Augenblick spüren

Der Natur seltsame Wunder genießen

Den Zauber spürbarer Zeit berühren

Sehen, wie wundervoll, wenn Hoffnungsknospen sprießen

 

Im wortlosen Augenblick will ich die Zeit spüren

Sie tut nicht weh, sie atmet, schweigt und vergeht

Ich weiß, Tod wird immer mein Leben berühren

Bis irgendwann, der letzte Vorhang vor dem großen AMEN steht

 

Welch Wohltat, Zeit zu spüren, zu leben, wenn der Augenblick wortlos

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    19.08.2023

 

Wer, wer wird es sein?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

Wer, wer wird es sein?                                                               

Für meine Radegunde

 

 

 

 

 

 

  

Wer umarmt sie

Wenn es mich nicht mehr gibt

Wer streichelt ihre Hand

Wenn ich nicht mehr hier

Wer tröstet sie, wenn sie verzweifelt, hilflos

Wenn mein letzter Atemzug von der Ewigkeit erstickt

Wer umarmt sie, wenn sie traurig, allein

Meine Stimme längst ihren Klang verloren

Wer betet mit ihr unseren „Vaterunser“

Wenn mein Leben längst Opfer der Vergänglichkeit

Wer kämmt, wer duscht sie, trocknet sie ab

Wenn es mich nicht mehr unter den Lebenden gibt

Wer richtet ihre Kleider, ihr Pausenbrot

Wenn der Tod mich mitgenommen

Wer reicht ihr ein Glas Wasser, wenn sie durstet

Wenn ich nicht mehr hier auf Erden

Wer begleitet sie, fährt sie zur Arbeit, holt sie ab

Wenn ich die Sphären wechseln muss

Wer erzählt mit ihr, stundenlang, über gelebte Jahrzehnte mit Papa

Wenn ich nicht mehr atmen darf

Wer schreibt mit ihr die schönsten Briefe

Wenn ich die Friedhofsruhe atmen muss

Wer löst mit ihr, stundenlang, ihre geliebten Rätsel

Wenn es mich nicht mehr gibt

Wer sitzt an ihrem Bett, wenn sie krank

Wenn ich nicht mehr da sein darf

Wer hört mit ihr Musik, tanzt mit ihr

Wenn meine Zeit hier auf Erden zu Ende

Wer reicht ihr jeden Morgen das Frühstück, wie sie es liebt

Wenn ich das nicht mehr tun darf             

Wer deckt sie nachts zu, wenn die Jahreszeiten kalt

Wenn der Tod mich erbarmungslos mitgenommen

Wer, wer sagt ihr jeden Tag, dass sie mein Traumkind, mein Lebensglück

Wenn der Himmel mir keine Zeit mehr geschenkt

Um, für sie da zu sein, sie zu verwöhnen

Ihr jeden Tag zu sagen, dass ich sie liebe, nie allein lasse

Sie umarme, jeden Tag, weil sie mein Traumkind

Wer, wer, wird ihr Freude schenken, sie trösten, umarmen

Weil ihre Mutti bei Papa im Sternengarten wohnt

Und beide auf sie warten, bis die Ewigkeit, auch für sie, das letzte Amen gesprochen

 

Wer, wer wird es sein?

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

               17.08.2023

 

Jedem von uns die gleichen Chancen

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