Mittwoch, 26. Dezember 2018

Die Finsternis...

















Die Finsternis…   
                             

Die Finsternis
So schweigend zog sie davon
Nahm all die Träume mit
Die, bis eben, noch Säulen der Zukunft

Die Finsternis
So stumm zog sie von dannen
Nahm all die Tränen mit
Alles, was in der Stille der Nacht geborgen

Die Finsternis
Sie zog davon, nahm alles mit
Nur den Schmerz, die Sorgen nicht
Weil sie die Nacht überlebten

Um, für den erwachenden Tag zu atmen
Im steten Schritt der wortlosen Vergänglichkeit…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
         17.09.2017



Dienstag, 25. Dezember 2018

Wunder der Gefühle


















Wunder der Gefühle                                
      Für Helmuth



So wohltuend, diese Stille am Morgen
Auch wenn sie tausend Gedanken trägt

Sie streichelt mein Sein
Umarmt meine Einsamkeit

Lässt Erinnerungen streifen
Durch die Jahrzehnte meiner Zeit

Ich atme diese Stille, spüre sie
Meine Tränen, in endloser Traurigkeit

Sie erinnern mich an längst vergangenes Glück
Sie erinnern mich, dass ich mal gelebt

Im Säuseln des Windes
Höre, verstehe ich deine Botschaft

Und weiß, dass du in Gedanken bei mir
Dass deine Nächte kalt, dass du frierst

Weil du allein in der Stille des Morgens
Allein durch den Tag, allein in der Kälte der Nacht

So weit, doch so unbeschreiblich nah
Weil es auf dieser Erde die Wunder der Liebe gibt

Die ohne Verstand geschehen
Weil nur, was du ohne Verstand erlebt

Sich tief in deine Seele eingraviert
Weil es dir Glück und wertvolles Leben

Nicht zu kaufen, nicht abzustellen
Nur zu spüren, tief und wohltuend

In der Stille des Morgens
In der Einsamkeit deiner Tage
In der Kälte deiner Nächte

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
          08.05.2016

Rosenblätterewigkeit

 















Rosenblätterewigkeit               
 

Mein Herrgott, ich danke dir
Für jede Gabe, die es bereichert, mein Leben
Ob ich dort geweint oder gelacht hier
Du hast mir immer deine Kraft gegeben

Ohne dich wäre es unvorstellbar
Mein Glaube an dich, er war, ist immer da
Das merke ich seit vielen Jahr´
Dass Gottes Liebe, deine Kraft mir nah

Wo immer ich auch bin – ob Tag, ob Nacht
Ich vertraue dir, du gibst mir Kraft und Hoffnung
Ob ich mit Tränenmeer oder Freudentaumel bedacht
Mein Herrgott, ich danke dir, für jeden Augenblick, jede Erinnerung

Du warst immer an meiner Seite
Ob schön, ob schwer meine Zeit
Ich schick dir mein „Danke!“ bis in alle Weite
Mein Herrgott, ich danke dir für Kraft, für Rosenblätterewigkeit…


©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
        14.09.2018

Morgengedanken
















Morgengedanken      
                                  

Der Morgen atmet schnaubend
Die Nacht zur Seite zu schieben              

Schwere Wolken gleiten vorüber
Lichtergirlanden verkünden die Heilige Zeit

Gedanken suchen ihre Wege
Den Tag mit Freude zu bereichern

Der Morgen lässt den letzten Stern verschwinden
Den Feuerball am Horizont steigen

Um uns zu verkünden
Welch herrlicher Tag vor uns

Wenn wir wissen
Worauf es im Leben wirklich ankommt

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
           06.12.2016

Montag, 24. Dezember 2018

Gedanken am Heiligabend
















Gedanken am Heiligabend      
    Für H.                 

Wenn auch schon vergilbt, mein Blatt Papier
Schreib ich dir heut´, zur Weihnacht
Wie sehr ich mich sehne nach dir
Im Gebet erstarrt, bewundere ich Sternenpracht

Ich brauche dich, nicht Perlen, nicht goldenes Würfelspiel
Ich sehne mich nach heiliger Stille, nach Weihnachten mit dir
Meine innere Stimme, sie kennt nur ein Ziel
Wie ich´s dir eben geschrieben, auf mein vergilbtes Blatt Papier…                                                       
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
       24.12.2015


Wundervolle Weihnachtszeit

















Wundervolle Weihnachtszeit


Weihnachten daheim, in meiner Heimat
Ein Fest des Herzens, für Geist und Seele
Jede Weihnacht ihre Erinnerungen hat
Denke gerne an die Zeit, wenn ich Erlebtes wähle

Immer und immer wieder, war sie wunderschön
Die Weihnacht zuhause, in meinem Elternhaus
Es ist so wohltuend, durch den Garten „Erinnerung“ zu gehen
Auch wenn sie längst dahin, diese Zeit auf „Aus!“

Was man erlebt, tief im Herzen drin
Das hat sich eingraviert für die Ewigkeit
Weihnachten in meinem Elternhaus, welch tiefer Sinn
Sie berührte Herz und Seele, diese heilige Zeit

Es war, so wunderschön zu erleben
Dass Bescheidenheit ein ganz großes Glück
Wenn du es spüren willst, wie Geist und Seele beben
Ohne Reichtum, einfach nur vom Fest der Weihnacht ein Edelstück

Weihnachten daheim, welch Erinnerung
Voller Ehrfurcht und Dankbarkeit
Es wird sie nie mehr geben, diese heimatliche Geborgenheit
Nie mehr wie daheim, diese wundervolle Weihnachtszeit

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
       12.12.2018

Weihnachten daheim, von Herz zu Herz


















Weihnachten daheim, von Herz zu Herz


Weihnachten daheim, welch Freude für Geist und Seele
Das Herz, in seinem edelsten Traumreigen
Lieder gestreichelt von Noten, Akkordeon, singender Kehle
Man wollte sich noch in Ehrfurcht vor Gott und Natur verneigen

Wenn die Kirchenglocken weit hinaus ihren Klang geschickt
Als ob Heimaterde und Menschen sie umarmt
Waren Herzen mit Dank, Ehrfurcht und Freude bestickt
Damals, des Hilfesuchenden man sich noch erbarmt

Weihnachten daheim, welch glückliche Zeit
Welch edler Christbaum, wenn wir ihm sein Festkleid angezogen
Sie war so voller Sinn, daheim die Weihnachtszeit
Man sah noch voller Dank zum Sternenbogen

Weihnachten daheim, man konnte sie spüren
Diese Zeit voller Freude, Nachdenken, Ehrfurcht und Dankeschön
Weihnachten daheim, da konnte man Glück noch berühren
Weil edle Werte, in aller Stille und Besinnen, noch fähig, von Herz zu Herz zu gehen

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
        13.12.2018

Jedem von uns die gleichen Chancen

                  Foto:©Elisabeth Anton       Jedem von uns die gleichen Chancen                                            Die Natur fr...