Donnerstag, 2. September 2021

Wann begreifen WIR das?


 

 

 

 

 

 

 

 

 
Foto:©Elisabeth Anton

 

Wann begreifen WIR das?                                                                               

 

Wir sind im 21. Jahrhundert

Folter und Leid, Hunger und Kriege

Noch immer nicht verstummt

 

Solange die Macht des Bösen

Die Güte der Herzen

Im Keim erstickt

 

Steuern wir, langsam, aber sicher

Auf das Ende der Zivilisation zu

Das bleibt nicht unbestraft

 

Schafft Folter, Hunger, Kriege und Leid ab

Sie sind von Menschen gemacht

Für Menschen. Unbegreiflich

 

Stoppt endlich Folter, Hunger, Kriege, Leid

Keiner hat ein Recht dazu

Stoppt die Diktatoren dieser Welt

 

WIR sind das Volk

WIR sind die Mehrheit

 

Wann begreifen WIR das?

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  15.04.2018

 

 

 

 

 

 

Der Weg des Schicksals zählt, für jeden von uns


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Der Weg des Schicksals zählt, für jeden von uns             

 

Vierzig Jahre vergangen, dahin

Seit ich das Land der Freiheit betreten

Ausreisekampf, meiner Jahrzehnte Wege, Ziele, Sinn

Bitter schwer dieses Kämpfen. Es half nur noch Beten

 

Vier Jahrzehnte nach meiner Ausreise

Hat sie sich nicht verändert, die Welt der Macht

Die Machteliten sind weder gütig, herzlich noch weise

Haben unseren Erdball mit noch mehr Leid und Elend bedacht

 

Ich erinnere mich sehr genau an die Zeit

Als man mit einem Diktator Verhandlungen geführt

Über „Kopfgeld“ für Aussiedler – je nach Beruf, Studienzeit

Ungeniert, modernen Sklavenhandel geführt

 

Ich wundere mich bis heute

Schau ich über alles, wo Deutschland hilft in der Welt

Ging es um die Deutschen im rumänischen Banat, diese ehrlichen Leute

War man nicht fähig, sie schnellstens aus der Diktatur zu befreien, mit Geld

 

Nur für den Krieg, da war es sofort glasklar

Dass man SIE an die Front getrieben

Und so vergingen Jahrzehnte, Jahr um Jahr

Bis man SIE der Diktatur „abgekauft“. Deutschtum, Heimat, nichts geblieben

 

Statt Grenzen zu öffnen, für alle gleich

Dass jeder sich eigens seinen Weg wählt

Wie arm die Welt geworden - ob arm, ob reich

Am Ende, für jeden, nur der Weg des Schicksals zählt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 08.08.2020

 

 

 

Mittwoch, 1. September 2021

Ohne Liebe, finstere Zukunft für Mensch, Natur, für die Welt



 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Ohne Liebe, finstere Zukunft für Mensch, Natur, für die Welt                 

 

Unsere Erde hat für alle Platz

Sonne, Mond und Sterne scheinen für alle Menschen

Flüsse, Meere, Ozeane, für alle da

 

Es fehlt nur, immer und immer wieder

An den Herzen der Menschen

Die fähig, Liebe zu leben, Brot und Wasser zu teilen

 

Menschheit, wach auf

Ehe die Natur uns zeigt

Wer hier die Macht auf Erden

 

Mensch, wach auf

Besinne dich! Teile! Hilf dem Hilfebedürftigen

Es gibt für alle Brot und Wasser

 

Die Welt braucht weder Kriege noch Folter

Weder Hunger, Durst noch Zerstörung

Die Welt braucht die Liebe

 

Der einzige Weg, unseren Erdball, unsere Natur

Zu erhalten, auch für kommende Generationen

Ohne Liebe schaut die Zukunft der Welt finster aus…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   25.08.2021

 

 

 

Wenn du nie dazugehört…

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Wenn du nie dazugehört…                                 

 

Wenn du nie dazugehört

Aus welchem Grund auch immer

Bleib gelassen, damit DIE nie zerstört

Was an dir so wertvoll, immer

 

Wer dich nicht mag, nicht akzeptiert

Dem fehlt es an Herz und Verstand

Meide, wer dich ignoriert

Reich der Größe deines Anstands die Hand

 

Wer fähig, Menschen zu ignorieren

Der hat noch nie von Anstand, Menschsein gehört

Jene Leute muss man aus seinem Leben ausradieren

Wer ausgrenzt, hat noch nie was von den Werten eines Daseins gehört

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  31.08.2021

 

 

 

Durch die Aussiedlung, alle und alles zutiefst betroffen


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Durch die Aussiedlung, alle und alles zutiefst betroffen              

 

Im Hundehaus, am Schuppenpfeiler

Sitzen Hund und Katze eng aneinandergeschmiegt

 

Sie spüren, es ist alles anders

Sie verstehen nicht, warum alles so leer geworden

 

Im Haus, Hof, Garten

Warum alle nur noch so wenig Zeit haben

 

Ständig unterwegs sind

Ständig alles ausräumen

 

Wegbringen, verschenken, verkaufen

Bis alles „Besenrein!“

 

Die Katze wird ihren Weg gehen müssen

Der Hund kehrte von der Nachbarin wieder nach Hause zurück

 

Sie beide, treu ihrem Zuhause

Sie werden bleiben, in der Hoffnung, dass der neue Hausbesitzer

 

Sie mag, ihnen täglich Brot und Wasser gibt

Wie das bisher der Fall war, ihr sorgenloses Dasein

 

Aussiedlung, nicht nur Menschen zutiefst betroffen

Sondern auch das Vieh, die Tiere, die Pflanzen

 

Weil auch ihre Welt zerbrochen

Auch ihr Leben Leid erfahren

 

Durch das plötzliche Verschwinden

Von allem, was bisher ihr glückliches Zuhause war

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  24.07.2021

Dienstag, 31. August 2021

So verändert alles, heute. So verändert…


 

 

 

 

 

 

 

 

 
Foto:©Elisabeth Anton

 

So verändert alles, heute. So verändert…                             

 

Sie lehnt an der Hauswand

Der Nachbarn Gänse kommen nach Hause

Sie will fort, aus diesem Diktaturland

Sie wünscht sich: „Schicksal mach eine Pause

 

Lass mich ziehen, wohin Freiheit thront

Raus aus dieser Diktatur, die nur noch Schmerz, Leid

Schicksal, lass mich dorthin reisen, wo Freiheit wohnt

Ich will sie endlich leben, meine Zeit

 

Ohne Stacheldrahtgrenzen, ohne Meinungsverbot

Einfach leben, als Mensch, mit Verantwortung, in Freiheit.“

Frage ich mich heute, oh welche Not

Wie sehr sie sich verändert, die Menschen, Macht, Geldgier, die Zeit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 21.08.2021

 

Deine Liebe, sie blieb. Der Tod nahm nur dein Leben mit

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Deine Liebe, sie blieb. Der Tod nahm nur dein Leben mit   

      Für H.                    

 

Unsere Liebe, welch Jahrzehnte, wie edler Augenblick

Wenn Sehnsucht und Begehren sich berühren

Manchmal ist es so einzigartig, das Glück

Wenn zwei Seelen die Schönheit der Zweisamkeit spüren

 

Unsere Liebe, ein Geschenk des Himmels, des Lebens

Perlen voller Glanz - ob Licht, ob tiefste Dunkelheit

Kein Augenblick unserer Jahrzehnte war vergebens

Bis sie uns alles genommen, die Vergänglichkeit

 

Der Tod, er nahm dich erbarmungslos mit

Aber deine Liebe, sie blieb, die bekam er nicht

Sie begleitet meine Herbstjahre, Schritt für Schritt

Deine Liebe, sie ist, sie bleibt, mein wärmendes Licht

 

Unsere Liebe, unserer Lebensjahrzehnte Edelglück

Selbst Stolpersteine haben wir mit Seelenfrieden versöhnt

DU, die große Liebe meines Lebens, ich schau dankbar zurück

Auf unsere Jahrzehnte, wo Glück einer besonderen Liebe uns verwöhnt

 

Deine Liebe, sie blieb. Der Tod nahm nur dein Leben mit…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 29.01.2021

 

 

Jedem von uns die gleichen Chancen

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